Shining & SRD
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Return Of The Enemy – Tour mit Shining + SRD am 02.06.2018 in Erfurt From Hell

Ein grandioses Spektakel

Eventname: Return Of The Enemy – Tour

Bands: Shining, SRD

Ort: From Hell, Erfurt

Datum: 02.06.2019

Kosten: 22 Euro (AK)

Genre: Black Metal

Veranstalter: Season Of Mist

Link: https://www.facebook.com/events/389460718522451/

Setlisten:

Setlist SRD
1. Ognja Prerok
2. Kupa Trpljenja
3. Sheca
4. All into Nothing
5. Smrti Sel
6. Nod
7. Soci

Setlist Shining
1. Intro
2. ???
3. Jag Är Din Fiende
4. Medley
5. Vilja & Dröm
6. Framtidsutsikter
7. Svart Ostoppbar Eld
8. Förtvivlan Min Arvedel
9. Han Som Hatar Människan
10. Submit To Self Destruction
11. Människa O‘ Avskyvärda Människa
12. Lat Oss Ta Allt Fran Varandra
13. For The Glory Below

Wir sind wieder im From Hell, diesmal zu SRD und Shining. Bei 31° ein ultimatives Saunieren in den heiligen Hallen in der Landeshauptstadt Thüringens.

Kaum angekommen fällt auf, dass sich zum Sonntag weniger bekannte Gesichter als sonst vor Ort rumtummeln. Abgezählt kommen wir eventuell auf 50-70 Gäste. Dennoch gibt es die alteingesessene Erfurter Garde, die sich auch bei hohen Innenraumtemperaturen nicht abschrecken lässt und vor Ort das Fest mit einläutet. Auch Niklas, Sänger der Band Shining, begrüßt jeden Gast vor Beginn der Show einzeln. Ob dies nun an seinem Exzesszustand des u.a. Alkoholkonsums liegt, lassen wir einmal im Raum stehen.

Pünktlich um 20 Uhr geht es auch schon los mit SRD, von denen ich bis dato noch nichts gehört habe. Eine ultimativ abgefuckte Black Metal Show, die bestehend aus Krieg so einige neue Fans gewinnen kann. 2017 gab es mit dieser Komposition sogar ein Album Namens Smrti Sel. Die Jungs geben sich die größte Mühe und entreißen so einigen Gästen die Latschen. Mit einer Setlist, die umfassend einen klasse Abend einläutet, sprechen wir hier von 60 Minuten geballtem Hass.

In der Umbaupause nutze ich die Chance, den Merchandisestand abzuklappern. Leider zum Leid meiner, denn in kleinen Größen oder Girlieformat ist so gut wie alles an Merchandise ausverkauft. Dabei haben wir hier noch nicht einmal das Ende der Tour erreicht. Schade, hier muss ich wohl mit leeren Händen abreisen.

Kommen wir also auch schon zügig zu Shining, dem absoluten Highlight meiner kompletten Konzert- und Festivalerfahrung, zumindest von der Stimmung und Euphorie. Was genau während der Show passiert, kann ich gar nicht so richtig in Worte fassen, jedoch versuche ich es dennoch einmal kurz zu umschreiben. Eins vorweg – diesmal brennt hier keine Fahne und Niklas benimmt sich beinahe zu gut für seinen Geschmack. Die Show beginnt und meine Person einschließlich Kamera werden komplett mit Whiskey markiert. Zwar hat man mich vorher darüber informiert, jedoch hätte ich niemals erwartet, dass dies in den ersten Sekunden der Fall sein wird. So weit, so gut. Neben Klassikern wie Vilja & Dröm und Förtvivlan Min Arvedel bewegt sich Kvaforth immer wieder von der Bühne und bezieht das Publikum mit ein. Neben Schweiß, Whiskey und Urin gibt es hier für die Mädels noch eine Umarmung mit besonderer Duftmarke dazu. Irgendwie muss jeder Gast dran glauben, ob er will, oder nicht. Auch die Herren dürfen ran und neben einem Duett bestehend aus einem Erfurter Fotografenkollegen und Sänger N. werden hier ganz besondere Momente festgehalten. Ich frage mich nur eins … und zwar, wie schafft es Niklas, nach diesem Pegel noch so gerade zu laufen und vor allem so eine absolut geniale Performance an den Tag zu legen? Meinereinst wäre schon dreimal ins Nirwana abgedriftet. Ein wahres Fest und durch die geringe Zuschauerzahl einfach eine sehr familiäre Atmosphäre. Ich bin hellauf begeistert, auch wenn die Show einige Grenzen gesprengt und somit einen Anreiz aus Exzess, Ekel und Hass beinhaltet.

Vielen Dank für diese 1a Show! Es war ein grandioses Spektakel, was mir noch ewig im Gedächtnis bleiben wird!

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