Mystic Festival 2026: Death, Black, Sludge Metal und sogar Jazz

Von der griechischen Küste über norwegische Wälder bis hin zu den Sümpfen Georgias und den Wüsten Arizonas – Metal wird überall gespielt und ist überall hervorragend. Rotting Christ, Shining, Gatecreeper und Black Tusk kommen nach Danzig (Gdańsk), um dies zu beweisen.

Rotting Christ
Eine Legende der griechischen Szene. Sie begannen in den 80er-Jahren mit Grindcore und legten Anfang der 90er-Jahre den Grundstein für den ursprünglichen Sound des griechischen Black Metal. Alben wie Passage To Arcturo, Thy Mighty Contract und Non Serviam gelten heute als Klassiker des Genres. Obwohl sie es selbst erschufen, erwiesen sich die Grenzen des Genres für Rotting Christ und die Tolis-Brüder bald als zu eng. Sie beschlossen, ihre Reise durch die Dunkelheit auf ihrem eigenen Weg fortzusetzen und dabei unverändert eine Atmosphäre der Düsternis und Erhabenheit mit den charakteristischen melodischen Strukturen und einer tiefen Verwurzelung in der griechischen Kultur zu verbinden.

Shining
Kalter norwegischer Black Metal, progressiver Rock aus der Zeit, als er noch wirklich progressiv war, und sogar etwas Jazz … Klingt nach einem Rezept für eine Katastrophe, es sei denn, es handelt sich um Shining – und sie tun es auf gleichermaßen faszinierende wie fesselnde Weise. Jørgen Munkeby, der Bandleader, ist ein ebenso versierter Gitarrist wie Saxophonist und zudem ein großartiger Sänger. Er ist wahrscheinlich auch der Einzige auf der Welt, der von sich behaupten kann, Mitglied von so unterschiedlichen, aber gleichermaßen exzellenten Bands wie Jaga Jazzist und Emperor gewesen zu sein. Shining schließen gerade die Aufnahmen zu ihrem neuen Album ab. Wohin wird diese Achterbahnfahrt führen?

Gatecreeper
Das Wüstenmonster aus Arizona, einer der führenden Vertreter der neuen Welle des American Death Metal. Auf ihrem von der Kritik gefeierten dritten Album Dark Superstition verbinden sie die Wildheit der ersten Alben von Death und Obituary mit der gepanzerten Kraft von Bolt Thrower und den schwedischen Melodiestrukturen und verleihen dem Ganzen so ihren ganz eigenen, neuen Charakter. Gatecreeper behaupten, Stadion-Death-Metal zu spielen, und wer weiß, vielleicht sind sie es ja, die den Weg für die Wiederbelebung des Genres aus dem Underground ebnen.

Black Tusk
Her mit dem Sludge, die Shipyard hält stand! Die vierköpfige Band aus Georgia bringt zum Mystic Festival ihre unverkennbare Mischung aus Punk-Lässigkeit, Stoner-Heaviness sowie Sumpfschlamm. Von ihrer über zwei Jahrzehnte alten Debüt-EP When Kingdom Falls bis zum letztjährigen Album The Way Forward bleibt die Band ihrer bewährten Formel treu, die sich live auf eine einfache Regel reduzieren lässt: Schwitzen, dreckig und taub werden.

Weitere Informationen und Tickets sind auf der Festival-Website erhältlich: https://www.mysticfestival.pl/en/home/