Seit 2019 treiben Yoth Iria ihr Unwesen in der Black-Metal-Szene. Gegründet wurde die griechische Band von Jim Mutilator, der unter anderem bei Rotting Christ aktiv war. Mit dem letzten Longplayer Blazing Inferno haben sie aufhorchen lassen und im Anschluss grandiose Auftritte auf dem Burning Q Festival oder auch Black Tides Fest auf die Bretter gelegt. Am Mikrofon agiert He. Der Frontmann steht für eine mystische wie theatralische Show und geht bei jedem Auftritt an seine Grenzen und darüber hinweg. Mit Gone With The Devil servieren die Musiker aus Athen in diesem Monat ihr drittes Studioalbum Gone With The Devil.
Mit Dare To Rebel und Woven Spells Of A Demon starten Yoth Iria in das epischste Intermezzo ihrer Karriere. Weniger harte Shouts prägen das Bild beim Start in den Longplayer. Mystisch, mit griechischen Klangwelten versehen, verschmelzen die fünf Musiker das Hier und Jetzt mit der Vergangenheit ihres Landes. He steht dabei mit seinen Gesangsfarben im Rampenlicht. Ebenfalls die Backvocals und das Zusammenspiel der Gitarristen Nikolas Perlepe und Naberius. Mit The Blind Eye Of Antichrist schaffen sie eine monumentale Mischung aus Heavy-/Doom-Metal und epischem Black Metal. Die Unterwelt öffnet ihre Tür und nimmt alle Jünger feurig in Empfang. I, Totem zieht mit härteren Riffs an und schlägt die Brücke zum letzten Silberling Blazing Inferno. He ist unglaublich facettenreich und setzt der Kunst von Yoth Iria erneut den Stempel auf. Midtempo-Passagen greifen in schnellere Elemente, immer wieder verfallen die Künstler in doomige Refrain-Wände, die deutlich langsamer zum Einsturz gebracht werden. Mauern können sie dennoch ohne Probleme abreißen und lassen für ihre Musik keine Ketten zu. Völlig frei von allen Zwängen, lassen die Südeuropäer ihren Gedanken freien Lauf. Im Verlauf warten Once In A Blue Moon und Blessed Be He Who Enters. Beide Nummern gehen unter die Haut und machen Lust auf weitere Liveshows. Das gilt auch für Harut, Government, Fallen, der das Finale aus glühendem Eisen schmiedet und die epische Reise auf dem Höhepunkt mustergültig beendet.
HIER! geht es für weitere Informationen zu Yoth Iria – Gone With The Devil in unserem Time For Metal Release-Kalender.



