Bloodwork – World Without End

“Heiß und fettig!“

Artist: Bloodwork

Herkunft: London, England

Album: World Without End

Spiellänge: 41:13 Minuten

Genre: Death Metal, Extreme Metal

Release: 12.09.2014

Label: Endtime Productions

Link: http://www.denythefallen.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Jeff
Gitarre, Gesang – Michael
Gitarre, Gesang – James
Bassgitarre – Ben
Schlagzeug – Jon

Tracklist:

1. Deny The Fallen
2. World Without End
3. Hypocrisy Of Hate
4. Escaping The Abyss
5. Shadow Aspect
6. King Of Chaos
7. Chasm
8. Dreaming Feture Memories

Bloodwork - World Without End Cover

Bloodwork aus London dürften nur Underground-Fetischisten ein Name sein. Dabei darf man die Engländer nicht mit den deutschen Namensvettern verwechseln. Knallharte Riffs und brachiale Anzugsgeschwindigkeit verwandeln die Londoner zu einer Death Metal-Band, die dem Extreme Metal nicht abgeneigt ist. Auf World Without End erwarten den Käufer acht Stücke, die in etwas mehr als 40 Minuten durch die Werke pflügen.

Gestartet wird mit Deny The Fallen, einen besseren Opener kann man sich für das Langeisen nicht vorstellen. Der Track dreht sofort auf und zeigt direkt, dass Bloodwork nicht für Kuschel Rock zu haben sind. Der Titeltrack der Platte World Without End steht Deny The Fallen in nichts nach. Knisternde Becken, hartnäckige Bassläufe und der derbe Sound von drei Gitarren ist kaum zu toppen. Allein das, was Jeff, Michael und James an den Gitarren zusammenrühren, ist absolut tödlich. Müde werden die fünf Musiker auch im weiteren Verlauf nicht. Hypocrisy Of Hate ist eine spritzige Nummer, die in gerade einmal zwei Minuten alles in Schutt und Asche legen kann. Giftig präsentieren sich Shadow Aspect und Dreaming Feture Memories, bei denen Jon hinter seiner Schießbude wohl nur das Ziel hat, diese völlig zu zerstören. Neben gepflegten „Auf die Fresse“-Passagen können Bloodwork auch glatt mal den Groove-Hammer rausholen. Dies geschieht hauptsächlich bei Chasm – nicht das noch behauptetet wird, dass die Londoner monotone Haudegen sind. Ganz im Gegenteil: World Without End ist ein Fingerzeig, dass man aus dem Underground mir nichts dir nichts die ganz Großen der Szene ärgern kann.

Fazit: Wenn wir die Rubrik "Underground Album des Monats" hätten, würden Bloodwork mit World Without End den Preis für den September 2014 ohne Probleme einkassieren können. Intelligentes Songwriting, verknüpft mit knochenbrechenden Passagen lassen keine Hüfte locker. Vorsicht nur bei künstlichen Hüftgelenken, die dem Druck nicht zu 100% standhalten können. Ihr seid heiß auf World Without End? Dann hört rein und legt euch das gute Stück zu.

Anspieltipps: Deny The Falle, World Without End und Dreaming Future Memories
Rene W.
9.5
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