Moker – Satan’s Den

“Was macht man denn Schönes in Satans Höhle?“

Artist: Moker

Herkunft: Antwerpen, Belgien

Album: Satan’s Den

Spiellänge: 41:17 Minuten

Genre: Brutal Death Metal

Release: 30.05.2014

Label: Rotten Roll Rex

Link: https://www.facebook.com/pages/Moker-Brutal-Death-Metal/115651335140297

Bandmitglieder:

Gesang – Ad De Wachter
Gitarre– Bert Coessens
Gitarre – Dirk Broeren
Bassgitarre – Kenneth Keysers
Schlagzeug – Glenn Leuckx

Tracklist:

  1. Entering The Den
  2. Domestic Abuse Scene
  3. BDSM-Snuff
  4. Tape Transcription: David Parker Ray
  5. Human Bondage
  6. Tetstimony Cindy Vigil
  7. Secom to Temptation = Ended in Devestation
  8. Modus Operandi of A Sexual Sadist
  9. Crimes, Trial & Conviction
  10. The Toy Box Killer
  11. Another Lost Soul
  12. Bleed On Me
  13. Inside a Rapist’s Mind
  14. Tape Transcription: David Parker Ray/ Promo 2012

Moker - Satan's Den

Das belgische Quintett Moker macht sich nun schon seit 2003 in der Metal- und Grindszene einen Namen. Ihre beiden bisher erschienenen Alben sind vielen Hörern bekannt und oft reicht es nur, wenn man den Schriftzug sieht. Auch wenn es vor fünf Jahren etwas ruhiger wurde, so kann man sich jetzt im Jahr 2014 über das neue Schnetzelwerk Satan’s Den freuen, das unter der Fahne von Rotten Roll Rex veröffentlicht wurde.

Nach einem sehr kurz gehaltenden Intro beginnen Moker den Track Domestic Abuse Scene mit einer so dicken Dampfwalze, die anschließend mit richtig fetten groovigen Sound unterstützt wird. Und das Gute an der Sache ist, dass es diese Kombination in sehr vielen Songs des Albums gibt – wie zum Beispiel bei Human Bondage oder Bleed On Me.

Sehr wuchtige und abwechslungsreiche Gesangseinlagen kann man von Sänger Ad De Wachter durchaus erwarten. Er haut größtenteils sehr kräftige Growls raus, hat aber auch keine großen Probleme, einfach mal ein wenig zu Shouten oder einfach mal beides vermischt, was mir sehr gut gefällt. Aber selbst vor klarem Gesang wird nicht Halt gemacht, jedoch denke ich, dass es sich hierbei um eine Ausnahme handelt, die jedoch bei Secom To Temptation = Ended In Devestation sehr gut rüberkommt. Auch nicht zu verachten sind die Pigsqueals in manchen Songs, die zwar nur kurz vorkommen, dafür aber richtig kräftig wie bei Crimes Trials & Conviction.

Um mal kurz zu verschnaufen gibt es mit Testimony Cindy Vigil eine weitere Überraschung, denn dieser Song ist instrumental, aber auf dem Klavier gespielt und es wird begleitend von einer Frau erzählt. Ein weiteres Interlude findet sich mit The Toy Box Killer.

In manchen Songs kommt kurzzeitig ein Sprecher zum Einsatz, doch ich finde, man versteht es etwas schlechter, da die Musik im Hintergrund oftmals weiterläuft und dadurch der Fokus mehr auf dem Gespielten als auf dem Gesprochenen liegt oder es ist wirklich etwas leiser.

Im Gesamten kann man zu der Produktion nichts sagen, denn man hört sehr viele Dinge heraus und der Sound von Satan’s Den hört sich stets wuchtig an.

Fazit: Also ich kann fast nichts Negatives zu dem neuen Meisterwerk von Moker sagen. Hier hat man alles: Abwechslung und das nicht nur im Bereich der Instrumente, sondern auch im Gesang, einen sehr geilen Groove ganze 14 Songs, zu denen man in über 40 Minuten abgehen kann. Was will man mehr? Leider sind die gesprochenen Parts etwas zu leise. Aber dennoch ist Satan's Den ein Must Have für alle, die die Band schon länger kennen oder auch kennenlernen werden! Open the Fuc**ng Pit!

Anspieltipps: Domestic Abuse Scene, Secom to Temptation = Ended in Devestation und Bleed On Me
Stefan S.
9
Leser Bewertung0 Bewertungen
0
9
Weitere Beiträge
Delirium – Urkraft