Mork – Katedralen

Frischer Wind weht durch den norwegischen Black Metal

Artist: Mork

Herkunft: Norwegen

Album: Katedralen

Spiellänge: 48:04 Minuten

Genre: Norwegean Black Metal

Release: 05.03.2021

Label: Peaceville Records

Link: http://www.morkisebakke.no/

Bandmitglieder:

Gesang – Thomas Eriksen

Live Members – Alex Bruun, Robin Saxsæter, Daniel Minge

Tracklist:

  1. Dødsmarsjen
  2. Svartmalt
  3. Arv
  4. Evig Intens Smerte
  5. Det Siste Gode I Meg
  6. Født Til Å Herske
  7. Lysbæreren
  8. De Fortapte Sjelers Katedral

Aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus dem norwegischen Halden, ist gestern das neueste Werk von Mork erschienen. Liebhabern des echten Norwegean Black Metal sollte der Name zumindest schon einmal über den Weg gelaufen sein. Mit der neuen Scheibe Katedralen darf man sich nun aber wirklich etwas näher beschäftigten.

Mork, dahinter steckt Thomas Eriksen, der als Bandleader und eigentlich auch als deren einziges festes Mitglied die Zügel in der Hand hält. Für Katedralen konnte er Gastmusiker aus namhaften Bands wie Darkthrone, Kampfar und Sceptism begeistern. Das zahlt sich aus, denn mit Katedralen liegt vor uns ein Album, das es locker mit den Größen der Szene aufnehmen kann. Gehen wir einmal ins Detail.

Die ersten Töne der Platte beginnen mit atmosphärischen Klängen, um nach wenigen Sekunden in eine wilde Norsk Black Metal Fahrt zu starten. Dødsmarsjen, der erste Song der Platte, gibt die Richtung vor. Mork schaffen es  True Norwegian Black Metal ordentlich aufgeräumt und reduziert klingen zu lassen. Dabei bekommt der Zuhörer aber keine Zweifel an der Genrezugehörigkeit. Hier schreit alles nach bitterbösem Schwarzmetal.

Weiter geht es mit zwei Highlights auf Katedralen. Svartmalt und Arv sind auch schon als Videoversion auf YouTube verfügbar und haben definitiv einen Platz in den Playlisten jedes Black Metal Fans verdient. Vor allem Arv ist schon fast ein Ohrwurm, auch wenn er in Norwegisch vielleicht nicht jedem leicht von den Lippen geht. Der chorale Klargesang im Refrain schafft zudem eine epische Atmosphäre.

Bei den nachfolgenden Titeln sticht Det Siste Gode I Meg heraus, das ebenfalls wie in Arv mit choralen Gesangseinlagen aufwartet. Født Til Å Herske und Lysbæreren laufen auch locker durch und mit einem fast zehnminütigen letzten Titel namens De Fortapte Sjelers Katedral verabschieden sich Mork. Das Schlusslicht der Trackliste hat es dabei in sich. Wild, energiegeladen und düster greifen Mork noch einmal richtig in die Black Metal Kiste. Dabei bleibt der Song aber abwechslungsreich und endet sogar mit einer Passage von Orgelklängen.

Katedralen ist definitiv ein Werk, das man als Black Metal Fan nicht links liegen lassen kann. Mork sind fest im Genre verwurzelt, bleiben dabei aber dennoch kreativ und einzigartig. Das darf man sich nicht entgehen lassen.

Mork – Katedralen
Fazit
Spätestens mit Katedralen dürften Mork niemanden mehr unbekannt sein. Ein Album, das sowohl tiefe Wurzeln im True Norwegean Black Metal hat, aber dennoch frischen Wind in das bitterböse Genre bringt.

Anspieltipps: Arv, Svartmalt und De Fortapte Sjelers Katedral
Martha K.
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