Monster Tributes Of Rock am 11.05.2019 im Juz Live Club in Andernach

Hans Haberkörn lädt mit seiner Band Motörhaze zum Monster Tributes Of Rock ein

Festivalname: Monster Tributes of Rock

Bands: Rawönes (Ramones Tribute), Crusader (Saxon Tribute), Motörhaze (Tribute to the King of Rock’n’Roll), Blizzard Of OZZ (A Tribute to Ozzy Osbourne)

Ort: JUZ Andernach, Stadionstr. 88, 56626 Andernach

Datum: 11.05.2019

Kosten: VVK 18€ – AK 25€

Genres: Punkrock, Heavy Metal, NWoBHM, Hard Rock, Rock’n’Roll

Veranstalter: Monster Tributes Of Rock, Motörhaze

Link: https://motoerhaze.de/events-details/tributemonsters.html

Setlist Motörhaze:
We Are Motörhead
Bomber
No Class
The Hammer
In The Name Of Tragedy
Metropolis
Fire Fire
Orgasmatron
Love Me Like A Reptile
The Chase Is Better
Heroes
R.A.M.O.N.E.S
Iron Fist
Killed By Death
————————
Whorehouse Blues
Shake Your Blood
King Of Rock’N’Roll
Overkill
Ace Of Spades

Unser Freund Hans Haberkörn lädt mit seiner Band Motörhaze zum Monster Tributes Of Rock ins JUZ nach Andernach ein. Da müssen wir dabei sein. Ich bin leider selbst durch anderweitige Verpflichtungen verhindert. Da trifft es sich gut, dass sich Judith Spohr anbietet, um Fotos und einen Bericht von diesem Event zu machen. Vielen Dank nochmals an Judith. Die Fotos und der folgende Eventbericht sind von ihr!

Bereits Ende 2017 starten Hans Haberkörn und seine Bandkollegen von Motörhaze die ersten Überlegungen, ein eigenes Tribute-Festival zu veranstalten. Vorbild sind die legendären Monsters Of Rock Festivals der 80er-Jahre, wenn auch ein paar Nummern kleiner, ein Festival von Fans für Fans.

Bei der Suche nach einer geeigneten Location kommt man in der Region Koblenz am JUZ Live Club Andernach nicht vorbei. Hier finden schon seit den 80er-Jahren regelmäßig Konzerte der härteren Spielart statt, damals noch im alten Jugendzentrum in der Stadt. Diese haben dem JUZ Andernach den inoffiziellen Titel Metal Metropole Mittelrhein verliehen.

Bei der Bandauswahl orientiert man sich an den 80er-Jahren. Die Originale Ramones, Saxon, Motörhead und Ozzy Osbourne versprechen doch eine Abdeckung der verschiedenen Genres an härterer Musik.
Dass man damit absolut den Nerv der Fans getroffen hat, bezeugen die 440 Tickets, die schon im Vorverkauf weggegangen sind. Am Tag selber kann mit insgesamt 600 verkauften Karten „Sold out“ gemeldet werden.

 

Den Anfang machen die Rawönes aus Belgien, rein optisch schon sofort als Ramones Tributeband zu erkennen. Mit großer Spielfreude rotzen sie ihr Set runter, und schaffen es tatsächlich, in einer Spielzeit von 60 Minuten ganze 28 Songs der Punkrock-Legenden unter, und die ersten Fans bereits mächtig ins Schwitzen zu bringen.

Als Nächstes betreten Crusader aus Mannheim die Bühne, die sich bereits seit Anfang der 2000er-Jahre als Saxon-Tribute einen Namen gemacht haben. Und das völlig zu Recht, die stimmlich und instrumentell perfekt abgestimmte Band begeistert die Zuschauer, macht richtig Stimmung und lässt die Temperatur im JUZ beachtlich ansteigen. Großen Anteil hat daran natürlich Frontmann Joe, der auch rein optisch durch Körperstatur und Outfit sehr an Biff Byford erinnert. Im Gepäck hat die Band viele Saxon-Klassiker wie Strong Arm Of The Law, Dallas 1 PM, Wheels Of Steel und natürlich Princess Of The Night.

 

Als Nächstes entern nun die Gastgeber Motörhaze die Bühne. Jedem, der das große Glück hat Motörhead jemals live auf der Bühne gesehen zu haben, dürfte es einen Schauer über den Rücken jagen, jetzt wo Hans Haberkörn mit der legendären Ansage „We are Motörhead and we play Rock’n’Roll“ den Gig eröffnet.

Der Band nimmt man die Liebe zum Original in jeder Phase ab, die große Spielfreude, das Equipment und natürlich die überaus verblüffende Ähnlichkeit von Frontmann Hans Haberkörn mit Lemmy Kilmister lassen die Fans begeistert mitgehen. Für einen fetten Sound sorgen Martin und Tom Jaeger an den Gitarren, sowie Phil „The Animal“ Morris an den Drums.

 

Extra für das Festival haben Motörhaze eine Playlist zusammengestellt, die so nicht immer live möglich ist. So werden die Akustiknummer Whorehouse Blues, sowie der Song Shake Your Blood von Probot (ein Projekt von Dave Grohl/Foo Fighters) den Lemmy gesungen hat, noch mit ins Programm genommen.

Mit dem Klassiker Ace Of Spades beendet die Band dann ihre schweißtreibende Hommage an Motörhead und Lemmy Kilmister.

 

Als Headliner betritt dann die Britisch-Deutsche Formation Blizzard Of Ozz die Bühne. Wer nicht hinsieht und nur die Stimme von Mojo Solmen / Ozzy hört, kann seinen Ohren kaum trauen. Man kann wirklich glauben, der echte Prince Of Darkness hätte sich hierher verirrt, so authentisch klingt seine Stimme. Selbst die immer etwas tatterig wirkenden Gestiken sowie die genuschelten Ansagen erinnern doch sehr an das Original.
Blizzard Of Ozz legen eine perfekte Show hin, an der u.a. auch der gebürtige Andernacher Sven Wagner an der Gitarre seinen Anteil hat. Gespielt werden so ziemlich alle Klassiker aus den Epochen von Black Sabbath und Ozzy‘s Solokarriere, wie Crazy Train, Mr. Crowley, Bark At The Moon, usw.

 

Ein besonderes Highlight ist noch das kurzfristig ins Programm genommene I Ain’t No Nice Guy, im Original von Ozzy und Lemmy, hier jetzt im Duett mit Hans Haberkörn, welches von den Zuschauer mit Begeisterung aufgenommen wird.

 

Fazit:Im Vorfeld konnte man ja durchaus etwas skeptisch sein, kann solch ein Festival nur mit Tribute Bands überhaupt funktionieren?

Eine ausverkaufte Halle, die positive Stimmung unter den Besuchern, die etwas von einem Klassentreffen nach vielen Jahren hatte, sprachen aber eine klare Sprache: Diese Veranstaltung schreit nach einer Fortsetzung.
Und deshalb sollen, laut Aussage von Hans Haberkörn, auch schon bald die Vorbereitungen für ein weiteres Monster Tributes Of Rock beginnen.

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