Danko Jones – A Rock Supreme

Setzen ihren Weg gnadenlos fort

Artist: Danko Jones

Herkunft: Toronto, Kanada

Album: A Rock Supreme

Spiellänge: 42:19 Minuten

Genre: Rock, Hard Rock, Metal

Release: 26.04.2019

Label: AFM Records

Link: https://www.facebook.com/dankojones/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Danko Jones
Bassgitarre – John Calabrese
Schlagzeug – Rich Knox

Tracklist:

  1. I´m In A Band
  2. We´re Crazy
  3. I Love Love
  4. Dance Dance Dance
  5. Lipstick City
  6. Fists Up High
  7. Party
  8. You Got Today
  9. That Girl
  10. Burn In Hell
  11. You Can´t Keep Us Down

Wir waren für euch bei Danko Jones im Radio-Bob! Funkhaus Kiel am 27.04.2019, als er sein neues Werk A Rock Supreme vorgestellt hat. Der charismatische Kanadier führt die drei Kopf starke Formation an, die mit dem Silberling gleich wieder die deutschen Album Charts entern konnte. Gut einen Monat nach dem Release wollen wir jetzt noch mal das Album in der heimischen Anlage wirken lassen und haben dafür die elf Rocknummern laut aufgedreht.

Das Studioalbum startet mit I´m In A Band. In typischer Danko Manier marschieren die Nordamerikaner durch eine wilde moderne Rock Landschaft. Neben Hard Rock Klängen spürt man einen Rock ’n‘ Roll Groove, der zeitgemäß gestrickt den Weg in die Ohren findet. Über Herr Jones scheiden sich wohl am gravierendsten die Geister. Man kann die Musik nur lieben oder sie geht einem am Allerwertesten vorbei. Woran das liegt, weiß der Teufel – denn auch auf A Rock Supreme servieren sie Rock Musik für jedermann. Zu markant drängen sie in keine Richtung, lieben atmosphärisch großspurige Refrains, die schnell im Kopf bleiben und hinterlassen eine frische Party Stimmung. Seit ihrer Gründung vor 23 Jahren wurde weiter an der Mixtur gefeilt. Die Blues Anteile verschwinden weiter, Gleiches gilt für raue Heavy Metal Soli, die ebenfalls Platz machen müssen. Für einen eigentlichen Radio Sound taugen John Calabrese am Bass oder Rich Knox am Schlagzeug auch nicht. Einen Mittelfinger Rock ’n‘ Roll wie von Motörhead muss man ebenfalls mit dem Fernglas suchen. Genau da sitzt der Ansatz. Kopf nicken ja, jedoch nicht zu doll. Kräftig feiern mit genug Platz, um nicht ins wilde Gepoge zu verfallen. Leicht weichgespült, darf man es ohne rot zu werden ruhig beim Namen nennen. Die Fan Base beweist, dass ihre hochtrabenden Melodien gut ankommen. Bei einem oder auch gerne mehr Gerstensaft kommt man auf positive Gedanken, hat Freude an der Stimme von Danko und kann die Instrumente im Geist wirken lassen.

Fazit
Alles im Senkrechten bei den Herren aus Kanada. Große Sprünge haben sie nicht gewagt und Überraschungen bleiben ebenfalls aus. Dafür gibt es Danko Jones in Reinform, die wir schon auf den letzten beiden Alben erleben durften. Der Stiefel sitzt und warum sollte man ihn dann noch unnötigerweise tauschen.

Anspieltipps: I´m In A Band und Burn In Hell
René W.7.5
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7.5
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