Event: Tour 2025
Bands: Pantera, Power Trip, King Parrot
Ort: Max-Schmeling-Halle, Berlin
Datum: 07.02.2025
Genre: Heavy Metal, Groove Metal
Link: Pantera.com
Die Anreise und erste Eindrücke
Heute ist es endlich so weit: Pantera spielen in der Max-Schmeling-Halle in Berlin! Wir treffen uns alle an einer vorher vereinbarten Location, um gemeinsam zum Konzert zu fahren.
Die Vorfreude ist riesig, doch leider verzögert sich unsere Ankunft wegen des Verkehrs und der langen Schlange vor der Halle. Als wir endlich drin sind, erwischen wir gerade noch die letzten zwei Songs der ersten Vorband, King Parrot.
Die Stimmung ist bereits auf dem Höhepunkt, und das Publikum geht ordentlich mit. King Parrot heizen die Menge weiter an und kündigen die nächsten beiden Bands an – die Vorfreude steigt weiter.
Power Trip bringen die Menge zum Kochen
Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit Power Trip. Die Band legt sofort mit voller Energie los und spielt eine mitreißende Setlist, von Soul Sacrifice über Firing Squad bis hin zu Manifest Decimation. Power Trip liefern eine unglaubliche Performance ab, und die Menge feiert sie frenetisch. Die Stimmung ist durchgehend explosiv, und überall bilden sich Moshpits. Es ist pure Energie, und wir lassen uns voll mitreißen.
Pantera entfesseln die Metal-Hölle
Bevor Pantera die Bühne betreten, sorgt Zakk Wylde für seinen traditionellen Moment bei Pantera-Konzerten: Er bringt seine Actionfiguren zum Einsatz und animiert die Zuschauer im Fotograben zum Jubeln.
Die Spannung steigt ins Unermessliche, als schließlich der riesige Vorhang vor der Bühne fällt – jetzt geht es richtig los!
Pantera starten mit A New Level, und die Halle bebt. Das Publikum rastet komplett aus, das Jubeln ist ohrenbetäubend. Die gesamte Show ist ein einziges Feuerwerk aus Energie und Emotionen, und wir feiern jeden Song mit voller Leidenschaft.
Die Setlist ist ein absolutes Brett. Es fühlt sich an, als würde das Publikum mit jedem weiteren Song noch aktiver werden. Bei den nächsten drei Klassikern singt die Menge lautstark mit: I’m Broken, 5 Minutes Alone und This is Love.
Zakk Wylde, genauso wie Charlie Benante, sind dieses Jahr wieder als Tour-Musiker dabei, und man kann sagen, was man will – ihre Performance ist top. Man merkt Zakk Wylde an, dass er es genießt, wieder das Leben eines reinen Gitarristen zu führen, ohne Gesang.
Während des Liedes Floods lassen Pantera Videos von Dimebag Darrell und Vinnie Paul im Hintergrund laufen, die aus der VHS-Reihe Vulgar Videos stammen. Das Bier fließt in Strömen, und die Männer mit den Bierfässern auf dem Rücken im Publikum haben gut zu tun. Als Pantera Walk einleiten und beginnen zu spielen, wird der Moshpit größer und die Menge bewegt sich wild. Später, während sie Walk spielen, holen sie noch King Parrot und Power Trip auf die Bühne. Kurz darauf, ohne Pause, spielen Pantera noch Domination/Hollow.
Nach dem Song lobt Phil Anselmo das Publikum dafür, wie gut alle bei Walk mitgesungen haben, und er betont, dass es die beste Gesangsleistung der Tour sei. Währenddessen laufen bereits die Gitarrenriffs für Cowboys From Hell im Hintergrund – eine Ansage, die die Fans noch mehr toben lässt. Als Cowboys From Hell endet, verlässt die Band die Bühne, doch die Fans geben nicht auf und fordern lautstark eine Zugabe.
Der grandiose Abschluss
Für die Zugabe setzen Pantera noch einen drauf: Mit Fucking Hostile, eingeleitet von 50 Ways to Leave Your Lover und abgeschlossen mit einem Stairway to Heaven-Outro, bringen sie die Halle endgültig zum Kochen.
Die Atmosphäre ist unbeschreiblich, die gesamte Location bebt vor Energie. Wir singen, schreien und headbangen mit voller Kraft.
Fazit: Ein unvergesslicher Abend
Als das Konzert schließlich endet, sind wir vollkommen erschöpft, aber überglücklich. Dieses Konzert war ein absolutes Highlight – pure Power, legendäre Songs und eine unfassbare Stimmung. Pantera haben uns einmal mehr bewiesen, warum sie zu den größten Metal-Bands aller Zeiten gehören. Wir verlassen die Halle mit heiseren Stimmen, schmerzenden Nacken – und einem breiten Grinsen im Gesicht.