Eventname: Dropkick Murphys – Europe Tour 2020
Headliner: Dropkick Murphys
Vorband(s): Frank Turner & The Sleeping Souls, Jesse Ahern
Ort: Sporthalle, Hamburg
Datum: 06.02.2020
Kosten: ab 47,00 € VVK (sold out)
Genre: Celtic Folk Punk, Street Punk, Melodic Hardcore Punk, Folk Rock, Folk (akustisch)
Besucher: ca. 6000 Besucher
Veranstalter: FKP Scorpio (https://www.fkpscorpio.com/)
Links: www.frank-turner.com
www.facebook.com/frankturnermusic
https://www.jesseahern.com/
http://www.dropkickmurphys.com/
https://de-de.facebook.com/DropkickMurphys/
Setlisten:
Frank Turner & The Sleeping Souls:
- Get Better
- 1933
- The Lioness
- Try This At Home
- If Ever I Stray
- Photosynthesis
- Plain Sailing Weather
- Long Live The Queen
- Jinny Bingham’s Ghost
- Eulogy (German version)
- The Next Storm
- The Road
- Out Of Breath
- Recovery
- I Still Believe
- Four Simple Words
Dropkick Murphys:
- The Lonesome Boatman
- The Boys Are Back
- The Fighting 69th
- Blood
- Prisoner’s Song
- The Bonny (Gerry Cinnamon cover)
- The Auld Triangle
- The Battle Rages On
- Rocky Road to Dublin ([traditional] cover)
- First Class Loser
- Your Spirit’s Alive
- (F)lannigan’s Ball
- Smash Shit Up
- Cruel
- The Warrior’s Code
- You’ll Never Walk Alone (Rodgers & Hammerstein cover)
- Jimmy Collins‘ Wake
- I Fought The Law (The Crickets cover)
- Caught In A Jar
- Johnny, I Hardly Knew Ya
- The State Of Massachusetts
- Out Of Our Heads
- Going Out In Style
Zugabe:
- Rose Tattoo
- I’m Shipping Up To Boston
- Until The Next Time
Donnerstag, 06.02.2020, ca. 18 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof. Die Gothic und Dark Szene ist unterwegs zur Markthalle. Hier spielen ASP vor ausverkauften Haus. Ein Teil der Metalheads zieht es in das Grünspan. Da sind heute Rage mit ihrem neuen Album zu sehen. Der größte Teil der Musikfreunde ist jedoch auf dem Weg mit der U1 zur Station Lattenkamp. Eine in Hamburg sehr beliebte Band aus Boston hat sich angesagt. Die Dropkick Murphys rocken die ausverkaufte Sporthalle Hamburg. Ich bin etwas nach dem großen Mob unterwegs. Wie bei so machen Konzerten in der Sporthalle heißt es wieder mal „lattenstramm am Lattenkamp“. Einige potenzielle Konzertbesucher krabbeln quasi die ca. 600 m von der U-Bahn Station bis zum Haupteingang. Der Eingang für die Medienvertreter ist heute separat und so bin ich zügig in der Halle.
Kurze Zeit später kommt ein Herr mit einer Gitarre und Mundharmonika auf die Bühne. Jesse Ahern eröffnet den Abend gegen 19.30 Uhr. Jesse singt ausschließlich akustisch. In seiner Setlist befindet sich auch ein Klassiker. Bankrobber von The Clash wird von der noch nicht voll besetzten Halle abgefeiert. Jesse kommt aus Quincy / Massachusetts (wie auch Dropkick Murphys). So ist dann wohl auch der Kontakt zu den Dropkick Murphys zu erklären. 
In der Pause ist das Konzert vom Vortag in der Sporthalle Hamburg ein Gesprächsthema. Liam Gallagher beendete sein Konzert nach 23 Minuten und schickte die Zuschauer inkl. „Geld zurück Garantie“ nach Hause. Der Herr wird wohl nie erwachsen.
Die nächste Band setzt auf Elektronik anstatt Akustik. Frank Turner & The Sleeping Souls kommen auf die Bühne. Frank Turner ist durch die Olympischen Spiele 2012 in London bekannt geworden. Er spielte dort mit seiner Band bei der Eröffnungsfeier. The Sleeping Souls sind Ben Lloyd (Gitarre), Matt Nasir (Keyboard), Tarrant Anderson (Bass) und Nigel Powell (Schlagzeug). Acht Studioalben sind bisher erschienen. Das aktuelle Werk heißt No Man’s Land und kam letztes Jahr auf den Markt. Den Musikstil kann man als Folk Rock Pop mit Punkeinflüssen 
Nun verhüllt ein Vorhang die Bühne während der Pause. Es schallt bereits mehrfach „Let´s go Murphy“ durch die Halle. Die Vorfreude auf die Bostoner Band ist groß und das Publikum in Feierlaune. Vom Band hört man Foggy Dew und das Licht geht aus. Hinter dem Vorhang gibt es etwas Licht und es erklingen die ersten Takte zu The Lonesome Boatman. Dann fällt der Vorhang und Ken Casey und Al Barr springen auf die Bühne. Die weiteren Mitstreiter heute sind an der Gitarre James Lynch, Schlagzeug Matt Kelly, Gitarre & Akkordeon Tim Brennan sowie für Mandoline, Tin Whistle, Banjo und Akustik-Gitarre Jeff DaRosa. Der Text bei The Lonesome Boatman (11 Short Stories Of Pain & Glory, 2017) ist ja überschaubar. Mit dem Refrain wird das Publikum sofort animiert, bevor es fließend zu The Boys Are Back (Signed And Sealed In Blood, 2013) übergeht. Nun springen Al und Ken 
Fazit: Die erwartete Celtic Folk Punk Party in Hamburg. Der Sound war Sporthalle Hamburg like, also wie üblich – was allerdings nicht an der Band lag. Bei Celtic Folk Punk fällt die Qualität des Sounds natürlich weit weniger ins Gewicht als bei anderen Genres. Die Auswahl der Setlist war gut und sorgte für mächtig Atmosphäre und Stimmung. Beim Rausgehen sieht man schlafende Menschen der Fraktion „lattenstramm“, sitzend, liegend etc. Ja, das sind wohl Dinge, die ich nie verstehen werde. Bei 6000 Menschen in der Halle ist der Ausgang dann quasi ein Nadelöhr. Vom Innenraum und den Tribünen wird auf den einen Ausgang gedrängt. Auf dem Weg zum Ausgang befindet sich dann auch noch die Garderobe und ein Merchandise Stand. So wird es mehr als nur eng. Habe ich schon erwähnt, dass ich die Sporthalle nicht mag? Warum hier die Seitenabgänge nicht geöffnet werden, dürfte ein Geheimnis der Betreiber der Sporthalle bleiben. Treppen gibt es auch beim Abgang vom Hauptausgang.

















