Motorjesus – Live Resurrection

Heavy Rock Live - wie er sein soll

Artist: Motorjesus

Herkunft: Mönchengladbach, Deutschland

Album: Live Resurrection

Spiellänge: 72:21 Minuten

Genre: Rock ’n‘ Roll, Heavy Rock

Release: 14.02.2020

Label: Drakkar

Links: http://www.motorjesus.net/
https://www.facebook.com/motorjesus/

Bandmitglieder:

Gitarre – Andy Peters
Gesang – Chris „Howling“ Birx
Gitarre – Patrick Wassenberg
Bass – Dominik Kwasny
Schlagzeug – Philipp Kohout

Tracklist:

01. Intro
02. Tales From The Wrecking Ball
03. Motor Discipline
04. King Collider
05. The Dead Army
06. Karate Interlude
07. Fist Of The Dragon
08. Fuel The Warmachine
09. Re-Ignite
10. King Of The Dead End Road
11. Back In The Action Car
12. Destroyer
13. The Damage
14. The Howling
15. Return Of The Demons
16. A New War
17. Motorjesus
18. Dirty Pounding Gasoline
19. Outro

Der Longplayer Race To Resurrection kam im Juni 2018 heraus. Seitdem spielen die Mönchengladbacher Motorjesus noch mehr und vor allem noch größere Konzerte. Als ich sie das letzte Mal zu Gesicht bekam, war es Oktober 2018 in einem kleinen Hamburger Club mit zwei Vorbands [Rezension hier]. Das haben die sympathischen Jungs nun nicht mehr nötig. Die Clubs sind größer, Festivalauftritte wie Summer Breeze, Rock Hard, Dong Open Air, Heathen Rock und zuletzt das Hamburger Rockspektakel gehören zu dem regulären Kalender dazu. Also eine richtige Entscheidung, ihre energiegeladene Show auch einmal auf Tonträger zu bannen.

Sänger Chris „Howling“ Birx

Live Resurrection ist bei den letzten beiden Konzerten im Zuge der 2018/19er Tour aufgenommen worden. Das Album bietet einen homogenen Querschnitt durch die bisherigen 15 Jahre von Motorjesus. Neue Hits wie King Collider, The Damage oder Re-Ignite und alte Klassiker wie Motor Discipline, King Of The Dead End Road (der Song mit Kuhglocke…), Dirty Pounding Gasoline oder Motorjesus geben sich die Klinke in die Hand. Sänger Chris „Howling“ Birx stellt mit seiner Stimme unter Beweis, dass er sein Handwerk perfekt beherrscht. Motorjesus zelebrieren Rock ’n‘ Roll und haben einfach Spaß an der Musik. Die Scheibe überzeugt mit rotzigen Riffs. Groovender, knurrender Oldschool Hardrock mit Stoner- und Metaleinschlägen. Es ist ein gleichförmiges Album, Balladen oder eine Ruhepause gibt es bei dieser Trackauswahl nicht. Experimentierfreudig sind die Gladbacher im Songwriting ja eh nicht so. Die Musik ist mächtiger und schneller als auf den Studioaufnahmen. Es spiegelt die Leistung der Band bei einem Konzert eins zu eins wider. Leider ist bei der Mische die Interaktion mit dem Publikum abhandengekommen. Die Ansagen sind nicht der Brüller, die Stimmung im Zuschauerraum wurde weggeschnitten. Mit 72 Minuten bekommt man allerdings eine Menge gute Musik auf die Ohren.

Das Album erscheint als CD, aber auch auf Vinyl. Zusätzlich ist eine streng limitierte orangene Vinylausgabe zu erhalten. Diese kann nur über  www.motorjesus.net oder ps-Metal.de erhalten werden. Auf CD und Vinyl ist die gleiche Trackliste enthalten. Vorab erschien die Videosingle Tales From The Wreckingball als Appetithappen.

Motorjesus – Live Resurrection
Fazit
Rauf auf die Autobahn und dieses CD rein. Navi zum nächsten Gig programmiert. So, jetzt wieder ab auf die Bühne, Leute!

Anspieltipps: Tales From The Wreckingball und King Of The Dead End Road
Norbert C.
8.5
Leser Bewertung8 Bewertungen
5.6
8.5
Punkte
Weitere Beiträge
Long Distance Calling – How Do We Want To Live?