Milking The Goatmachine – From Slum To Slam – The Udder Story

Huldigt den Zieglein in der Krippe

Artist: Milking The Goatmachine

Herkunft: Goataragua (Goat E Borg)

Album: From Slum To Slam – The Udder Story

Genre: Grind Core, Death Metal, Goat Grind

Spiellänge: 39:39 Minuten

Release: 13.12.2019

Label: NoiseArt Records

Link: https://www.facebook.com/milkingthegoatmachine/

Bandmitglieder:

Studio: Gitarre und Bass; Live: Gitarre – Goatfreed Udder
Studio: Gesang, Schlagzeug, Gitarre, Bass; Live: Schlagzeug, Gesang – Goatleeb Udder

Live Bass – Steve Shedaway
Live Gitarre – Lazarus Hoove

Tracklist:

1. Now We Are Old School
2. Milking Me Softly
3. Like An Everflowing Cream
4. Wolverized
5. Metal Liker
6. 1234 Leckstein
7. Udder Pressure
8. Candy Shed
9. Grass Appeal Madness
10. Goatz With Attitudes
11. Strawpocalypse
12. Blumen
13. Shed Boyz
14. Finger Oder Zeh
15. Prost Mortem
16. Bullet Hoof
17. From Slum To Slam

Pünktlich zum Goatlichen Weihnachtsfest am 13.12. erscheint das neue Album From Slum To Slam – The Udder Story der Goat Grind Ziegen Milking The Goatmachine.
Für die Ziegen selbst ist es auch eine Premiere, denn neben der CD spendiert ihnen ihr Label NoiseArt Records die Scheibe erstmalig auch auf Vinyl. Dies nicht nur standardmäßig in schwarz, sondern auch noch in den auf jeweils 100 Stück limitierten Farben purple, rot transparent, orange transparent und gold.

Da hat das Label das lange Määhen der Fans doch erhört und Wünsche wahr lassen werden. Es wäre natürlich schön, wenn die Vorgängeralben der Ziegen demnächst auch noch auf Vinyl erscheinen würden.

Die Ziegenbrüder Goatfreed Udder und Goatleeb Udder erschienen 2009 mit ihrem Album Back From The Goats das erste Mal am metallischen Ziegenhimmel. Gekommen vom Planeten Goat E Borg spielen sie seitdem ihren unverwechselbaren Goat Grind, eine ganz besondere Form von Death/Grind.

Seitdem füllen die Ziegen die Ställe (Entschuldigung die Hallen) kreuz und quer in der Republik. So ist es für die Metalgläubigen nun zum Wiegenfeste eine besondere Ehre, den Ziegen zu huldigen. Ihre Botschaft haben sie in Form des neuen Albums From Slum To Slam – The Udder Story mitgebracht. Dies ist bereits die achte Botschaft (Album) – zählt man ihr reines Coveralbum Covered In Milk mit, ansonsten sind es „nur“ sieben Alben – der Ziegen.

From Slum To Slam hat die Botschaft, dass auch bei den beiden Ziegen nicht immer alles rosig lief und es sogar einen Zwist bei den Brüdern Goatfreed Udder und Goatleeb Udder gab. Dies bereits in der Wiege. „Es fing schon früh im Stall an“, erinnert sich Goatleeb zähneknirschend. Goatfreed hat immer auf meine Seite gekniddelt. Dafür habe ich meinen Hintern an seiner Seite des Lecksteins gerieben. Also das Thema ‚Seite‘ war schon immer präsent bei uns. Das ging so weit, dass wir uns entschieden haben, getrennte Wege zu gehen. Aber zusammen!“

Nach dem Motto Alone Together nennt dann jeder der beiden Udder Brüder eine Seite des Albums sein Eigen! Bei 17 Songs muss ja einer der Brüder einen Song mehr gemacht haben. Ich hoffe mal nicht, dass die Ziegen darüber in Streit geraten sind!

Manche Songs sind in der Titelgebung trügerisch. Wie zum Beispiel Milking Me Softly. Das wünschen sich die Ziegen zwar, doch softly ist in dem Song nichts. Und klar gibt es wie eben in Killing Me Softly, 1234 Leckstein oder Udder Pressure Querverweise zu Bands und Songs anderer Genres. Das beherrschen die Ziegen seit ihrer Ankunft vom Planeten Goat E Borg vorzüglich. Das Imperium der Ziegen ist schon immer voll von mystischen Anspielungen aller Art gewesen.

Wie bei Milking The Goatmachine üblich, gibt es wieder außer- bzw. überirdischen Death und Grind in schönster und übelster Form. Der nennt sich dann bei Milking The Goatmachine Goatgrind. 17 Songs voll in die Fresse! Da bleibt bei Songs wie Wolverized oder Bullet Hoof kein Ziegenbein stehen. Die Hufe und Hörner werden gewetzt, sodass kein Heuballen auf dem anderem bleibt.

Neben englischen Texten gibt es erneut auch deutschsprachige Songs. Das Konzept, welches hinter den selbst ernannten Goat Grind Songs steht, kann man in zwei Wörtern zusammenfassen: Vollkommen irre!!!

Was Neues wird man auf dem Album From Slum To Slam – The Udder Story nicht finden. Milking The Goatmachine sind nämlich das, was der erste Song auf diesem Album schon zum Ausdruck bringt: Now We Are Old School! Genau das und nichts anderes wollen die Jünger der Ziegen hören.

Die Ziegen sind momentan auch im Rahmen des Release unterwegs. In welchen Ställen ihr sie antreffen könnt erfahrt ihr, wenn ihr auf das Bild unten klickt! Erlebt die Ziegen auf der All I Goat For Christmas Zeremonie.

Milking The Goatmachine – From Slum To Slam – The Udder Story
Fazit
Milking The Goatmachine haben auf ihrem neuen Album From Slum To Slam – The Udder Story genau das gebracht, was alle erwarten. 17 neue Songs der Goatgrinder aus Goataragua vom Planeten Goat E Borg. Die Songs sind so was von outer space. Die erleuchteten Jünger der Ziegen werden das Album lieben. Allen anderen, die nichts mit Goatgrind oder auch für die nicht erleuchteten Metaler, die es Deathgrind nennen, anfangen können, wird der wahre Weg der Ziegen und somit dieses Album natürlich verschlossen bleiben.

Anspieltipps: To Milking Me Softly, 1234 Leckstein und Udder Pressure
Juergen S.
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