Pyracanda: geben Reunion bekannt

Rückkehr der Speed Thrasher mit zwei Caliban Musikern

Pyracanda wurden im Jahre 1987 in Deutschland gegründet und veröffentlichten 1990 ihr Debüt
Two Sides Of A Coin bei Charly Rinne’s No Remorse Records (Blind Guardian,
Dimple Minds, Grinder).

Nach der Auflösung von No Remorse Records erschien 1992 das zweite Album Thorns bei Aaarrg Records.

Beide Alben werden heute als Klassiker deutschen Thrash Metals betrachtet. Nach zahlreichen ausverkauften Livekonzerten kam Ende 1992 Patrick Grün, heute Caliban, als neuer Drummer in die Band. Als Gitarrist Sven Fischer 1994 ein Angebot von Rage annahm, entschied man, Pyracanda ruhen zu lassen.

Nachdem man 2010 ein schnell ausverkauftes Konzert zum 20. Jubiläum des teutonischen Thrash-Klassikers Two Sides Of A Coin spielte, war es anscheinend wieder still um Pyracanda geworden, doch hinter den Kulissen wurde auch in Fankreisen viel über eine mögliche Reunion kommuniziert und diskutiert. In jüngster Vergangenheit versorgten Pyracanda die Fangemeinde mit remasterten Streaming Tracks beider Alben über Spotify, Deezer, Amazon und Apple Music.

Im März 2019 veröffentlichten Divebomb Records USA das Debüt Two Sides Of A Coin mit einer Reihe unveröffentlichter Tracks weltweit erneut, und erntete damit eine überdurchschnittlich gute Resonanz. Auch das Album Thorns wurde in der Ukraine und in Russland zur gleichen Zeit wieder aufgelegt.

Daraufhin gab es mehrere Bandproben, zu denen Patrick Grün seinen Caliban-Kollegen Denis Schmidt mitbrachte. Die Chemie stimmte von Anfang an, so dass Patrick Grün schließlich auf seinem Facebook-Account verlauten ließ: “My blast from the past is re-united again and we are doing things again from now on!”

Damit ist publik, was die Spatzen in Fankreisen schon länger von den Dächern pfiffen: Pyracanda haben sich offiziell reformiert.

Records:

Two Sides of A Coin
No Remorse Records 1990
Divebomb Records USA 2019

Thorns
Aaarrg Records 1992
Blacksmith Productions 2019

Time For Metal führte mit Bassist Dieter Wittbecker anlässlich des Fotoshootings (pics by Jürgen „Big Simonski“ Simon) ein Interview, welches ihr hier lesen könnt.

 

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