Chroniken Der Finsternis – Die Trilogie

Feiner Thrash trifft eine ordentliche Handlung

Filmtitel: Chroniken Der Finsternis – Die Trilogie

Sprachen: Deutsch, Russisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca. 291 Minuten

Genre: Fantasy, Horror

Release: 05.07.2019

Regie: Nikolai Gogol

Link: http://www.capelight.de/chroniken-der-finsternis

Produktion: Capelight Pictures

Schauspieler:

Oleg Menschikow, Alexander Petrow, Juia Frants, Taisija Wilkowa

Drei Teile stark ist die russische Horror Fantasy Produktion Die Chroniken Der Finsternis. In fast dreihundert Minuten führt Nikolai Gogol durch einen thrashigen Streifen. Wer z. B. Sleepy Hollow mag, darf hier ruhig mal hellhörig werden. Seit Anfang des Monats haben Capelight Pictures den Film in eine schicke 3-Disc Limited Collector’s SteelBook gesteckt.

Die Story von Chroniken Der Finsternis – Die Trilogie:

Nikolai Gogol ist ein erfolgloser Schriftsteller, der sich seinen Lebensunterhalt bei der Sankt Petersburger Polizei mit der Dokumentation von Mordfällen verdient. Seit seiner Kindheit wird er von heftigen Anfällen geplagt, bei denen er Visionen hat, die nun immer häufiger an den Tatorten auftreten und zur Aufklärung der Fälle beitragen. Als der berühmte Ermittler Yakow Guro Zeuge eines solchen Anfalls wird, nimmt er den jungen Gogol mit in das kleine Dorf Dikanka, um mit dessen Hilfe eine blutige Mordserie aufzuklären, der bislang drei junge Frauen zum Opfer gefallen sind. Im Zuge ihrer Ermittlungen stoßen die beiden auf ein dunkles Geheimnis.

Fazit
Die geheimnisvolle Mordserie durch einen unheimlichen schwarzen Reiter wirkt im ersten Augenblick nicht nur skurril, wie es beim Genre erwünscht ist, sondern lässt Parallelen zu älteren Werken zu. Die Besetzung, die Handlung und der Ort des Geschehens hätten schlechter gewählt werden können. Ein finsteres Bühnenbild und interessante Kostüme bringen Feuer ins Spiel. Als Bonusmaterial hat es nur der Trailer in die Box geschafft, was dem reinen Filmspaß nicht in die Quere kommt. Das edle Design hat seine eigene Zielgruppe. Sammler der Stahlgeschosse kommen voll auf ihre Kosten. Nichtsdestotrotz muss man kleine Abstriche machen - für eine russische Schöpfung kann man ohne Probleme bei internationalen Gegenspielern mithalten. Luft nach oben bleibt, dafür gibt es feine Thrash Attitüden aufs Auge.
René W.7.8
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