Time For Metal: unsere Top 5 Highlights 2025 – Teil 28

Heute: Sascha E.

Wie in den letzten Jahren haben wir auch in diesem Jahr im Time For Metal-Team gefragt, was denn für jeden die musikalischen Höhepunkte waren. Dafür haben unsere Teammitglieder ihre ganz persönlichen Top 5-Highlights des Jahres herausgesucht. Viel Spaß mit den Time For Metal-Top 5 Highlights 2025!

Wie war dein „Musikjahr“ 2025?

Mein Musikjahr 2025 war geprägt von viel Neuem. Ich habe auf der einen Seite extrem viele neue Bands und neue Alben kennengelernt, aber auf der anderen auch reichlich Black-Metal-Klassiker aus den frühen 90ern wieder neu für mich entdeckt. Auch auf Konzertebene waren im vergangenen Jahr mit dem Dark Easter Metal Meeting in München und dem In Flammen Open Air in Torgau zwei neue und für mich persönliche Highlights dabei. Albumtechnisch war 2025 für mich eines der stärksten Jahre überhaupt, denn da kam einiges an fantastischem Material raus, und 2026 wird es schwer haben, daran anknüpfen zu können.

Highlight 1: Lorna Shore – I Feel The Everblack Festering Within Me | Alben/EP

Für mich DAS Album des Jahres! Auch wenn das Jahr 2025 gespickt war mit fantastischen Veröffentlichungen, überragt diese hier alle noch mal. Lorna Shore schaffen es insgesamt sogar noch besser als auf dem Vorgänger Pain Remains, Härte, Melodie und vor allem Gefühl in ihre Musik zu packen, und liefern solche Perlen wie Oblivion, Glenwood und Forevermore ab. Diese Scheibe hat, egal wie oft ich sie bereits gehört habe, nichts an ihrer Kraft verloren.

https://time-for-metal.eu/lorna-shore-i-feel-the-everblack-festering-within-me/

Highlight 2: Satyricon in der Columbiahalle | Konzerte/Festivals

Nach vielen Jahren kam ich endlich wieder in den Genuss, Satyricon live sehen zu können, und das auch noch in einem Package zusammen mit Behemoth und Rotting Christ. Was die Norweger an diesem Abend in der Berliner Columbiahalle gezeigt haben, war einfach nur genial. Schon beim Gedanken zurück an den Opener Now, Diabolical bekomme ich immer noch Gänsehaut und kann es kaum erwarten, sie baldmöglichst wieder auf der Bühne sehen zu können.

Behemoth, Satyricon und Rotting Christ am 06.04.2025 in der Columbiahalle Berlin

Satyricon
Highlight 3: De Mortem Et Diabolum | Konzerte/Festivals

Ich habe noch nie ein Festival erlebt, das mit geilen Bands so gespickt war, wie das De Mortem Et Diabolum 2025 im Orwo Haus Berlin. Seit so vielen Monaten drauf gefreut und bei 16 von 17 angeschauten Bands viele Highlights erlebt. Außerdem ist die Atmosphäre dieses Festivals immer wieder überragend und hat zum Jahresabschluss ihren ganz eigenen Charme. Persönlich werden mir die Auftritte von Thy Light, Abduction, Vorga und Necronautical noch lange in Erinnerung bleiben, und einmal mehr gilt: Das De Mortem ist immer eine Reise wert.

Marduk beim In Flammen Open Air| Konzerte/Festivals

Sie sind für mich die beste Black-Metal-Band, Punkt, aus! Das Konzert der Schweden auf meinem ersten In Flammen Open Air war einfach nur magisch. Headliner am Freitag, es begann leicht zu regnen und die Stimmung war nach Massacre und Vader ohnehin auf dem Höhepunkt. Aber hier haben Marduk gezeigt, warum sie zur absoluten Speerspitze dieses Genres gehören. Hier hat für mich einfach alles gestimmt, und auch wenn das In Flammen mit ein Jahreshighlight war, Marduk standen an diesem Wochenende über allem.

In Flammen Open Air vom 10.07. bis 12.07.2025 in Torgau

Marduk – IFOA 2025
Highlight 5: Lorna Shore – Oblivion | Songs

Auch wenn Lorna Shore mit ihrem neuen Album hier schon vertreten sind, so stellt dieser Song für mich immer noch etwas Besonderes dar. Als zum ersten Mal zu lesen war, dass ein neuer Song der Deathcore-Spezialisten kommen würde, war es noch nicht so wirklich zu glauben. Die Info resultierte aus einem Leak im Internet und die Band selbst hielt sich bedeckt. Doch dann kam der besagte Morgen. Aufgestanden, sofort aufs Smartphone geschaut und da war er. Ich werde nie vergessen, wie ich Oblivion dann zum ersten Mal, morgens auf dem Fahrrad und auf dem Weg zur Arbeit gehört habe. Vielleicht auch, weil sich gezeigt hat, dass Lorna Shore mit ihrem neuen Material an ihre Glanzstücke von Pain Remains anknüpfen konnten.