Pressekonferenz zum Musikfestival und Motorsportfestival Werner - Das Rennen 2019 - Holger Holgi Henze, Konny Reimann, Manu Reimann, Petra Feldmann (Ehefrau von Rötger), Andi Feldmann (hinten von links), Rötger Brösel Feldmann (vorne)

Werner-Rennen 2019: Pressekonferenz auf dem Plugplatz Hartenholm

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen den Protagonisten Konny Reimann und Andi Feldmann vor dem Duell

Werner Rennen: Schlagabtausch der ungleichen Gegner – Andi Feldmann verteidigt seinen „Schrotthaufen“ und Konny Reimann will Surfbretter auf seinem Chevy festzurren

Pressekonferenz zum Musikfestival und Motorsportfestival Werner – Das Rennen 2019 – Holger Holgi Henze, Konny Reimann, Manu Reimann, Petra Feldmann (Ehefrau von Rötger), Andi Feldmann (hinten von links), Rötger Brösel Feldmann (vorne)

Hartenholm/Hasenmoor, 12. Juni 2019 – Mit komödiantischen Kabbeleien, Geschenken aus Hawaii und dem laut röhrenden „Onkelz Dragster“ mit 1.200 PS ging heute Mittag die Pressekonferenz zum Werner Rennen 2019 über die Bühne. Die Macher von Europas größtem Motorsportfestival kündigen Großes an. Vor allem aber ganz viel Musik, mit dem Speed Track eine neue fünfte Rennstrecke und insgesamt 4.000 Rennsportteilnehmer, 500 mehr als im Vorjahr. Basti Ohrtmann, Projektleiter: „Die wichtige Neuerung ist, dass wir das Festival auf die nördliche Seite gestreckt haben und darum die Bundesstraße massiv entlasten.“ Auch werde es dieses Jahr keine Straßenschilder mit Werner-Logo geben, verspricht Veranstaltungsleiter Marten Pauls, um die Souvenirjäger nicht unnötig zu reizen.

 

45.000 Besucher waren im letzten Jahr vier Tage lang vor Ort und rockten den Hochsommer Schleswig-Holsteins. Das soll in diesem Jahr ähnlich werden, nur nicht mehr mit dem Werner-Namensgeber Rötger „Brösel“ Feldmann und Kneipenwirt Holger Henze aus Kiel in den Hauptrollen. Horex und Red Porsche und ihre Fahrer ruhen sich aus. Selbst Brösel sagte: „Nun lass die anderen auch mal fahren“, worauf Veranstalter Holger Hübner mit Blick auf Brösels anstehenden 70. Geburtstag gleich wieder eine Idee andeutete: „Jetzt habt ihr ein Jahr Zeit zu regenerieren“.

 

Die Hauptdarsteller des Werner Rennens 2019 sind musikalisch Scooter, The BossHoss, Böhse Onkelz und Kim Wilde. Auf dem Drag Strip hingegen stehen sich zwei besondere Schrauber gegenüber: Star-Auswanderer Konny Reimann und Brösel-Bruder „Meister Röhrich“-Stimme Andi Feldmann. Konny mit einem Chevy Chevelle von 1970 und Andi, tja, Andi, musste zugeben, dass seine Karre alles andere als ein Goldgriff war. Auch wenn die Geschichte seines Rennautos rührend ist – vom Russen Victor Koslovsky 1932 erbaut und in den USA von einem miserablen Bastler schlecht wieder aufgebaut – so ist sie auch dramatisch: Andi Feldmann muss seinen „Noch-Schrotthaufen“ verteidigen und beantwortet die Frage nach dem möglichen Rennausgang mit: „Das ist schon ein weiter Weg“. Konny Reimann macht sich darüber lustig und traut seinem „wohl 500 PS“ starken Chevy weitaus mehr zu: „Ich hab ein wahres Surfmobil. Ich mach da ein paar Surfbretter oben drauf, das macht zwar keinen Sinn, sieht aber gut aus.“ Er wolle Andi sonst in seinem Auto mitnehmen, wenn dieser seinen Schrotthaufen nicht in den Griff bekommt. Konny wolle seinen Chevy auch nicht wieder mit nach Hawaii nehmen, besser sei es, das Fahrzeug in eine Versteigerung für einen guten Zweck zu geben.

 

Zu gewinnen gibt es 2019 einen schweren gold-rot schimmernden Werner Rennen Gürtel, den Konnys Ehefrau Manu und Brösel-Gattin Petra gemeinsam präsentierten. Natürlich mit variablem Klettverschluss, man weiß ja nicht, wie groß der Körper sein wird, um den er rum muss. Auf jeden Fall körperlich bemerkbar muss sich die Rennniederlage für den Verlierer anfühlen, da ist sich der Veranstalter sicher, das ist Tradition. Traditionell vor 31 Jahren jedenfalls, als noch über ca. 250.000 Festivaljünger in Hartenholm campierten, wird der Verlierer auf den Schmähturm geschickt und dort mit „Katzenscheiße“ beworfen. Da aber Rötger Feldmann neuerdings den alten Schmähturm vom Vorjahr als König okkupieren wird und sich mit Mantel, Krone und Fliegenklatsche das Renntreiben von oben anschauen möchte, steht das handgebaute Gestell nicht zur Verfügung. „Ich könnte einen zweiten Schmähturm bauen, hab genügend Spax dabei“, sagt Handwerker Konny und philosophiert weiter: „Wir könnten einen norddeutschen Flachköpper im Schlamm machen… naja, wir können ja noch mal drüber reden“.

 

Tickets: 4-Tage-Festivalticket kostet 159 € inkl. Camping. Wer eine Stromversorgung benötigt, kann sich zusätzlich eine „Nobelhütte“ oder „Meine Scholle“ reservieren. „Meine Scholle“ ist ein eigenes abgestecktes Campingareal mit Stromanschluss. Tagestickets ohne Campingberechtigung sind für die einzelnen Veranstaltungstage ebenfalls verfügbar und kosten am Donnerstag – u.a. spielen hier Extrabreit – 39,50 Euro. Am Freitag – u.a. spielen hier Scooter, The BossHoss – und am Samstag mit den Bands In Extremo, Böhse Onkelz jeweils 69,50 Euro. Am Sonntag findet u.a. Traktor Pulling statt, Eintritt per Tagesticket 29,50 Euro. Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt und Jugendliche zahlen ermäßigt zwischen 12,00 und 24,50 Euro.

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