Archaic Oath ist ein Black-/Death-Metal-Duo aus Belgien, das sich bereits 2005 zusammengefunden hat und nun, 20 Jahre später, das erste Album aufgenommen hat. Am Gesang kreischt Arneriach (Marche Funèbre), die Instrumente wurden alle von Lykormas (Hemelbestormer) eingespielt.
Der erste Output nennt sich Determined To Death And Beyond und kommt mit acht Songs daher, wobei der letzte, Ye Entrancemperium, ein Emperor-Cover (von der Anthems To The Welkin At Dusk) ist. Los geht die Platte allerdings mit Above The Ice und bereits nach den ersten Riffs kommt eine Assoziation mit Dissection oder The Spirit daher. Das typische Riffing und Gekeife haben einige Gemeinsamkeiten, aber das muss ja erst mal nichts Schlechtes sein, insbesondere wenn man auf die Bands steht. Der zweite Track Wrath Of The Witches erinnert mich dann hingegen eher an die Schweden von Naglfar und den Song 12th Rising von der Platte Diabolical. Aber auch das ist alles andere als negativ gemeint. Und auch Forest Of Horrors bleibt dem Stil absolut treu, geht gut ins Ohr und hat eine richtig gute Melodielinie, die im Kopf bleibt. Requiem For A Doomed Soul stellt ein kurzes Akustik-Intermezzo dar, bevor es mit Abysmal Ascent wieder im bekannten Stil weitergeht. Hier sei aber der gekonnte Tempowechsel im Mittelteil zu erwähnen, der richtig massiv und orchestral daherkommt und eine schöne Abwechslung bringt. Path Of Penitence neigt sich wieder mehr in Richtung Dissection und überzeugt mich mit seinem Midtempo-Charakter und dem treibenden Schlagzeug. Mit dem letzten eigenen Track Into The Temple Of Light setzten Archaic Oath dann noch mal ein deutliches Ausrufezeichen. Der Song schiebt richtig voran und ist aus meiner Sicht mit Abstand der abwechslungsreichste und komplexeste Song auf der Platte.
Hier geht es für weitere Informationen zu Archaic Oath – Determined To Death And Beyond in unserem Time For Metal Release-Kalender.



