“Gute Leistung trotz neuem Sänger!“

Artist: Bloodwork

Herkunft: Paderborn, Deutschland

Album: Zero

Spiellänge: 56:14 Minuten

Genre: Melodic Death Metal

Release: 14.06.2013

Label: Sound Guerilla Records

Link: http://www.bloodwork-metal.com/

Klingt wie: Scar Symmetry

Bandmitglieder:

Growling – Michael Torka
Gitarre & Gesang – Nikko Schaffranek
Gitarre – Robert Koch
Bassgitarre – Frank Hürland
Schlagzeug – Moritz Menke

Tracklist:

  1. A Truth Deceived
  2. Roaming The Void
  3. My Order Of One
  4. Deadborn
  5. All The Scars Remain
  6. Shattered
  7. Zero
  8. Ambition
  9. Conundrum
  10. Abandoned
  11. Time And Again
  12. The First Stone
  13. Silenced Voices

Bloodwork - Zero
Nachdem ich bei Bloodwork den Schock bezüglich des Sängerwechsels verdaut hatte und die Band mehrmals live mit altem und neuem Shouter erleben konnte, wuchs die Spannung auf das dritte Album. Es ist vollbracht und die Paderborner veröffentlichen ihr nächstes Werk Zero im Juni 2013 und das mit neuem Frontmann Michael Torka, der kein leichtes Los gezogen hat und in die Fußstapfen von David Hambach (Ex-Bloodwork, EpitomE) tritt. Dieser Schritt war für alle Beteiligten kein leichter, aber ich habe aus interner Quelle erfahren, dass diese Entwicklung notwendig war. So etwas gehört leider manchmal zum Bandalltag dazu und ich wünsche natürlich allen weiterhin viel Glück und Erfolg! Aber zurück zum Album Zero: Schickes Cover, 13 Songs und ein in sich sehr stimmiges und rundes Gesamtprodukt bietet sich dem Hörer. Nach erstem Durchhören hatte ich nichts wirklich zu bemängeln. Mit Zero haben die fünf Jungs es doch tatsächlich geschafft, ein extrem kompromissloses Album zu veröffentlichen. Die cleanen Vocals von Gitarrist Nikko Schaffranek sind Geschmackssache, aber sehr solide und gekonnt eingesetzt. Manchmal stellte sich mir die Frage, was eher im Vodergrund steht – in Bezug auf den Einsatz von Shouts und cleanen Vocals. Für mich hätte es ein wenig mehr Gewichtung auf den Shoutpassagen geben können.

Bloodwork - Zero
Fazit Raiko R.: Bloodwork erfinden den Melodic Death Metal zwar nicht neu, aber das brauchen sie auch nicht. Hier versteht man sein Handwerk und das ist ganz klar zu spüren und zu hören. Recording, Mix und Mastering sind sehr gut und - man höre und staune - Eigenproduktion! Das sind knallharte Fakten, die mehr als überzeugen und einen Kauf absolut rechtfertigen! Von mir gibt es einen halben Punkt Abzug für das Ungleichgewicht zwischen Vocals und Shouts und einen weiteren halben Punkt Abzug für das fehlende Sahnehäubchen. 🙂 Aber mit 9/10 Punkten kann man sich verdient sehen lassen! Anspieltipps: Roaming The Void, Deadborn und The First Stone Fazit von Kai R.: Da für mich die Qualität des Gesangs locker 75% der Gesamtleistung einer Band ausmacht, war ich umso gespannter darauf, was Bloodwork ohne ihren genialen Shouter in diesem Jahr auf den Markt bringen würden. Zusätzlich wird der neue Mann am Mikrofon extrem gefordert, wenn die Band Bloodwork nicht mit dessen Eintritt untergehen soll wie Norther mit dem Beitritt Aleksi Sihvonens. Doch ganz ehrlich: Ich bin von der aktuellen Platte der Paderborner Melodic Death Metal-Truppe äußerst positiv überrascht. Neben dem klaren Gesang, der zwischenzeitig an Bands wie Scar Symmetry erinnert, machen vor allem die Growls von Michael Tonka echt etwas her. Zusätzlich setzen Bloodwork auch mutig Synthesizer-Sounds dezent in die von Melodien getriebene Platte, ohne dabei so zu klingen wie Eskimo Callboy. In meinen Augen sind die Highlights des Albums der Song Conundrum, der mit seinen leicht progressiven Elementen angenehm bodenständig klingt und der Song Deadborn, der wegen seiner eher thrashigen Parts Lust auf mehr macht! Insgesamt bringen Bloodwork ein rundum-sorglos-Paket mit Lust auf mehr. Also meiner Meinung nach ist eine Kaufempfehlung mehr als angebracht!
Raiko R.9
Kai R.9.5
9.3Gesamtwertung
Leserwertung: (0 Votes)
0.0

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