Christopher Bowes And His Plate Of Beans – Christopher Bowes And His Plate Of Beans

“Ist das noch Kunst?“

Artist: Christopher Bowes And His Plate Of Beans

Herkunft: Bean City, USA

Album: Christopher Bowes And His Plate Of Beans

Spiellänge: 18:03 Minuten

Genre: Beancore

Release: 30.11.2018

Label: Napalm Records

Link: https://www.facebook.com/cbbeans/

Bandmitglieder:

Gesang – Christopher Bowes
Gitarre – Matthew Bell
Tuba – Phil Philp
Schlagzeug – A Plate of Beans

Tracklist:

  1. Midnight Breakfast
  2. Theme from A Beans Album
  3. Killed 2 Deth By Bugs
  4. Medical Emergency
  5. Transcendental Bean Exploration

Christopher Bowes dreht wieder durch. Kann bitte jemand den verrückten Musiker wieder einfangen? Dass er sich und seine Musik nicht immer zwingend übermäßig ernst nimmt, hat er schon bei Alestorm gezeigt und auch bei Gloryhammer blitzten wahnsinnige Züge dieses Künstlers durch. Mit Christopher Bowes And His Plate Of Beans will er es jetzt ganz klar wissen. Beancore nennt er die Katastrophe, die jeden Metalhead das Bier in die Luftröhre laufen lässt. Potenzial bei völlig versoffenen Partygängern über deren Campground zu schallen, hat es leider dennoch. Was ist nun bitte Beancore? Elektronisch versehene Beats mit Rap und viel zu viel Partymotto, was den Charakter hat, diversen Kuttenträgern direkt auf den Sack zu gehen. Eigentlich darf man in einem solchen Magazin über dieses Werk gar nicht berichten. Das wiederum wäre aber auch sehr schade, denn Christopher Bowes zieht einfach andere Grenzen auf und steht für konfuse Klänge und einen ganz eigenen Stil. Alternative, mit einem Rapeinschlag und dazu einem Keyboardfeuerwerk sucht wohl seinesgleichen. Fünf Stücke darf man nun in gut 18 Minuten begutachten – was ich davon halten soll, weiß ich trotzdem nicht. Eigentlich ein Totalausfall, wird durch Chris abermals zu einem einmalig absurden Intermezzo. Egal was er nimmt, er sollte weniger davon nehmen. Midnight Breakfast als Opener spricht da Bände. Viel schlimmer ist dieser perverse Ohrwurm, der mich wohl noch tagelang plagen wird. Ziel erfüllt? Das darf man wohl so stehen lassen – wenn Christopher Bowes And His Plate Of Beans eine wissenschaftliche Arbeit ist, ob Metalheads solchen Klängen erlegen sein können, dann hat sich der Brite wohl für Größeres geopfert.

Fazit: Wer bei 5 Grad auf blankem Oberkörper performt und sich dabei aus einer Flasche reichlich Wodka in die Figur schüttet, muss ein Ding am Baum haben. Anders kann man die Ausbrüche von Chris gar nicht erklären. Viel schlimmer - selbst Christopher Bowes And His Plate Of Beans dürfte funktionieren und dem dreißigjährigen Künstler wieder mal recht geben. Reinhören ganz klar auf eigene Gefahr!

Anspieltipps: Midnight Breakfast und Theme from A Beans Album
Rene W.6
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