Discharge – Protest And Survive: The Anthology

40-jährige Bandgeschichte mit viel Füllstoff und wenig Klang

Artist: Discharge

Herkunft: Stoke-on-Trent, England

Album: Protest And Survive: The Anthology

Spiellänge: 117:26 Minuten

Genre: Street Punk, Crust Punk, Hardcore, Punk, Speed Metal, Thrash Metal

Release: 21.02.2020

Label: Sanctuary Records

Link: https://de-de.facebook.com/Dischargeofficial/

Bandmitglieder:

Bass – Roy „Rainy“ Wainwright
Gitarre – Tony „Bones“ Roberts
Gitarre – Terry „Tezz“ Roberts
Gesang – Jeff „JJ“ Janiak
Schlagzeug – Dave „Proper Caution“ Bridgwood

Tracklist:

CD 1:

  1. The Blood Runs Red
  2. Fight Back
  3. Hear Nothing, See Nothing, Say Nothing
  4. The Nightmare Contines
  5. A Look At Tomorrow
  6. The End
  7. A Hell On Earth
  8. Cries For Help
  9. Protest And Survive
  10. Hype Overload
  11. Never Again
  12. Ain’t No Feeble Bastard
  13. State Violence/State Control
  14. Realities Of War
  15. Decontrol
  16. Accessories By Molotov
  17. You Deserve Me
  18. Hell Is War
  19. War’s No Fairytale
  20. You Take Part In Creating The System
  21. The Possibility Of Life’s Destruction
  22. It’s No Tv Sketch
  23. But After The Gig
  24. City Of Fear
  25. Kiss Tomorrow Goodbye
  26. Psycho Active
  27. Exiled In Hell
  28. The Price Of Silence
  29. Warning

CD 2:

  1. Hell Is War (2004 Version)
  2. The More I See (2004 Version)
  3. State Violence/State Control (2004 Version)
  4. Never Again (2004 Version)
  5. You Take Part In Creating The System (2004 Version)
  6. I Don’t Care (1977 Demo)
  7. I Love Dead Babies (1977 Demo)
  8. No Time For Romance (1977 Demo)
  9. Theres No Future USA (1977 Demo)
  10. Living In The City (1977 Demo)
  11. Trust ‚Em You Can’t Trust ‚Em (2002 Demo)
  12. Descending Into Madness (2002 Demo)
  13. M.A.D (2002 Demo)
  14. What Do I Get (2002 Demo)
  15. Almost Alive (2002 Demo)
  16. You (2002 Demo)
  17. The Nightmare Continues (Live 2004)
  18. A Hell On Earth (Live 2004)
  19. The Realities Of War (Live 2004)
  20. Accessories By Molotov (Remix)
  21. Corpse Of Decadence (Remix)
  22. Ignorance (Extended Version)
  23. The More I See (Extended Version)
  24. Tomorrow Belongs To Us

Discharge ist eine Hardcore Punk Crossover Band aus Staffordshire, England. Die Truppe zählt als einflussreiche Band für die Sub Genres Crossover oder auch Thrash Metal. Sie haben viele Bands beeinflusst, entweder in den frühen 1980ern bis zur New Wave of Thrash Metal Mitte der 2000er Jahre. Municipal Waste oder Iron Reagan nennen bei den Einflüssen Discharge.

1977 gegründet, waren Discharge Teil der Hardcore und Punk Welle in Großbritannien Ende der 70er und frühen 80er Jahre. Textlich kritisierte man die Regierung und die bestehende Politik mit Songs in der Länge von ca. zwei Minuten.

Protest And Survive: The Anthology ist eine Zusammenstellung von zwei CDs aus mehr als vier Jahrzehnten. Knapp zwei Stunden lang bekommt man über 50 Songs um die Ohren gehauen. Die zweite CD enthält Demos, Liveversionen, erweiterte Versionen und neu aufgenommene Klassiker.

Auf die einzelnen Tracks will ich gar nicht eingehen. Die erste CD ist neu abgemischt. Das steht auf dem Album, klingen tut es eher wie ein Relikt aus den 80ern. Natürlich haben Titel wie State Violence/State Control oder Protest And Survive ihre Bedeutung in der Entwicklung der Musikgeschichte. Wenn ich diese Klassiker aber schon neu abmische, dann wäre ein leicht zeitgenössisches Gewand nicht ganz schlecht gewesen.

Die zweite Scheibe beinhaltet Demos, die wohl selbst in den 70ern nicht zur Veröffentlichung standen. Also macht man es mal mehr als 40 Jahre später.

Discharge – Protest And Survive: The Anthology
Fazit
Discharge liefern hier auf der ersten CD einen Überblick aus 40 Jahren Bandgeschichte. Durchaus okay noch mal eine Compilation zu erstellen. Für neu abgemischte Tracks ist der Output dann doch eher unterdurchschnittlich. Die zweite CD ist für mich mehr oder weniger Füllstoff. Da sind Demos dabei, die klingen derart blechern, da kann ich mich nicht dran erfreuen. Gerade in der Hochzeit des Punks der 70er wurden etliche solche Alben veröffentlicht. Warum man das nun im Jahre 2020 tun muss, ist mir ein Rätsel. Das Werk dürfte etwas für den absoluten Hardcore Fan oder für große Discharge Fans sein. Die meisten Metalheads werden wohl ein Bogen um die Anthology von Discharge machen.

Anspieltipps: eigentlich nix, aber wenn, dann die Klassiker wie Violence/State Control oder Protest And Survive
Jürgen F.
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