“Wer ist hier der Boss?“
Artist: In Extremo
Herkunft: Berlin, Deutschland
Album: Quid Pro Quo
Spiellänge: 1:10:13 Stunden
Genre: Mittelalter Metal
Release: 24.06.2016
Label: Universal Music Austria
Link: https://www.facebook.com/officialinextremo/
Bandmitglieder:
Gesang, Harfe, Zyster – Das Letzte Einhorn
Dudelsack, Harfe, Flöten – Dr. Pymonte
Dudelsack, Schalmeien – Flex Der Biegsame
Dudelsack, Nyckelharpa – Yellow Pfeiffer
Gitarre, Hörner – Van Lange
Bass, Drumscheid – Die Lutter
Schlagzeug, Percussion – Specki T.D.
Tracklist:
- Prolog
- Quid Pro Quo
- Feuertaufe
- Zigeunerskat
- Störtebeker
- Gaukler
- Unsichtbar
- Sängerkrieg
- Lieb Vaterland, magst ruhig sein
- Roter Stern
- Spielmannsfluch
- Sternhagelvoll
- Schwarzer Rabe
- Moonshiner
- Himmel & Hölle
- Belladonna
- Pikse Palve
Im letzten Jahr veröffentlichten In Extremo ihr Livealbum Quid Pro Quo, das die Band erneut in eindrucksvoller Stärke darstellt. Da die Band in Deutschland quasi extrem populär ist müsste sie eigentlich nicht in schöner Regelmäßigkeit Livealben auf den Markt hauen, dennoch machen die Tondokumente der Mittelalter Rocker einfach unglaublich viel Spaß.
Spaß dürfte sicherlich auch die Hauptmotivaton der Band sein, denn nach mittlerweile 21 Jahren im Business präsentiert sich die Band keinen Deut schwächer, im Gegenteil, die Songauswahl harmoniert sehr gut und bezieht einen angenehmen Schwerpunkt von den letzten beiden Studioalben, die zu den stärksten der Bandgeschichte zählen. Das Publikum frisst der Band ohnehin aus der Hand, sei es beim Opener Quid Pro Quo oder dem niemals fehlenden Klassiker Spielmannsfluch. Außergewöhnlich ist der Song Lieb Vaterland, magst ruhig sein, der kaum politisch gemeint sein dürfte, vielmehr mag die Band hier Fakten aufzeigen. Die Russlandliebe der Band wird im angenehmen Roter Stern deutlich, bevor das letzte Drittel des Albums nochmal alles vom Publikum verlangt. Hier ist auch das lustige Säuferlied Sternhagelvoll untergebracht, das sich sicherlich zum unsterblichen Klassiker entwickeln wird.



