Khemmis – Doomed Heavy Metal (Minialbum)

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Artist: Khemmis

Herkunft: Denver, Colorado, USA

Album: Doomed Heavy Metal

Spiellänge: 38:23 Minuten

Genre: Epic Doom Metal, Doom Metal, Heavy Metal

Release: 17.04.2020

Label: Nuclear Blast Records

Links: https://khemmisdoom.com/
https://www.facebook.com/khemmisdoom

Bandmitglieder:

Gitarre – Phil Pendergast
Gitarre – Ben Hutcherson
Bassgitarre –   Daniel Beiers
Schlagzeug – Zach Coleman

Tracklist:

  1. Rainbow In The Dark (Dio Cover)
  2. A Conversation With Death
  3. Empty Throne
  4. Bloodletting (live)
  5. Three Gates (live)
  6. The Bereaved (live)

Khemmis aus Colorado existieren seit 2012 und es gab bisher drei Longplayer (Absolution 2015, Hunted 2016 und Desolation 2018). Das letzte Album schaffte es sogar in die deutschen Albumcharts. Mich konnten alle drei Alben begeistern. Ebenso sind die vier Herren live sehr stark. Nun gibt es ein Minialbum mit sechs Titeln.

Als erstes gibt es ein Dio Cover mit Rainbow In The Dark (Holy Diver, 1983). Klar, das ist gut gemacht aber halt ein Cover. A Conversation With Death ist aus dem Jahre 2017 und war auf der 7″ mit Spirit Adrift. Weiterhin gibt es mit Empty Throne einen Track, welcher als Single der Decibel Magazine Flexi Series erschien. Es folgen noch drei Livenummern mit Bloodletting. Three Gates und The Bereaved (von jedem Langeisen ein Titel). Alle drei Tracks können gefallen. Aber warum gibt es jetzt hier eine Scheibe mit einem Cover, zwei Tracks, die bereits erschienen sind und drei Livetracks? Alle sechs Titel sind gut zu hören – gerade auch die ca. 23 Minuten Livetracks – aber irgendwie ist die Scheibe hier nichts Halbes und nichts Ganzes.

Khemmis – Doomed Heavy Metal (Minialbum)
Fazit
Jetzt liefern uns Khemmis hier drei Studionummern und drei Livenummern als Minialbum. Ich stell mal die Frage in den Raum, ob ein Livealbum mit sieben oder acht Titeln nicht eine bessere Idee gewesen wäre und als Bonus meinetwegen die drei Studiosongs. So wirkt das Release ein wenig halbgar. Für Anhänger, Jäger und Sammler der Band sicher etwas, da man hier die beiden Studiosongs, welche bisher auf keinem Longplayer waren, erhält. Ebenso ist ein guter Coversong gerne als Bonus gesehen. Aber dafür eine EP/Minialbum veröffentlichen? Da fehlt mir dann doch der wirkliche Value, was die Benotung kräftig nach unten drückt.

Anspieltipps: Bloodletting, Three Gates und The Bereaved
Jürgen F.
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