Pro Pain am 14.05.2011 live in Oldenburg

Bands: Pro Pain, Tenside und Cold Snap

Location: Amadeus in Oldenburg

Homepage: www.ah-entertainment.de

Datum: 14.05.2011

Kosten: VK: 15 Euro, AK: 18 Euro

Besucher: 140

Nach dem Besuch im Dezember 2010 entern Pro Pain rund ein halbes Jahr später wieder das Amadeus in Oldenburg, um ihr 20jähriges Bandjubiläum zu feiern. Wie auch beim letzten Auftritt waren es Ah-Entertainmenmt, die den Auftritt auch am 14.05.2011 wieder möglich machten und im Vorprogramm eine junge sehr interessante Band ins Line Up unterbringen konnten.

In der sehr speziellen Location vom Amadeus begannen an diesem Abend Cold Snap, die das Pech hatten, dass sie die meisten Metal- Fans vom Balkon aus betrachteten und dabei gemütlich ihr Bier genossen. Das sollte Cold Snap aber nicht stören. Sie spielten trotz geringem Interesse ein gute Show und konnten sogar die ersten Interessenten an die Bühne binden. Dennoch hatten die Jungs keinen leichten Stand, haben aber das Beste daraus gemacht.

Als Zweites begaben sich Tenside auf die Bühne, welche schon das erste Highlight darstellten. Mit ihrem neuen Album Chain Reaction im Gepäck, legten sie direkt los und spielten eine Show aus alten und neuen Stücken, wobei besonders die Mischung gut beim Publikum ankam. Modern Metalcore- Klänge mit etlichen Einflüssen zogen bereits das erste Publikum an die Bühne, sodass die Tanzfläche langsam voll wurde und die Party beginnen konnte. Mit dem ersten Schwung und der stärker werdenden Beteiligung vom Publikum lebten Tenside immer mehr auf und konnten sich von Song zu Song noch steigern. Ein wirklich gelungener Auftritt der noch jungen Bayerischen Band.

Nach einer kurzen Umbaupause machten sich Pro Pain auf der Bühne bereit. Was gleich ins Auge fiel, die US-Amerikaner machten keinen wirklich frischen Eindruck und haben am Vorabend in Essen schon kräftig ihr 20. Jubiläum gefeiert. Was am Samstag in Oldenburg natürlich weitergeführt wurde. Songs wie Destroy the Enemy wurden giftig ins Publikum geworfen. Die Tanzfläche entwickelte sich von Song zu Song in ein Pulverfass und so begannen die Pro Pain– Fans kräftig mit ihren Idolen zu feiern. Die New Yorker hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt und peitschten die Metalheads immer wieder auf, sodass sich sogar ein kleiner Circle Pit vor der Bühne bilden konnte. Nach ca. 90 Minuten hatte der Hardcore- Spuk mit etlichen Metal- und Punk- Einflüssen ein Ende und alle Beteiligten konnten sich zufrieden in der netten Location noch ein erfrischendes Bier gönnen.

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