Stygian Crown – Stygian Crown

In der Kürze liegt die Würze - das trifft auch manchmal auf Doom Scheiben zu

Artist: Stygian Crown

Herkunft: Los Angeles, USA

Album: Stygian Crown

Genre: Death/Doom Metal

Spiellänge: 51:22 Minuten

Release: 26.06.2020

Label: Cruz del Sur Music

Link: https://stygiancrown.bandcamp.com

Bandmitglieder:

Gesang, Keyboard – Melissa Pinion
Gitarre – Andy Hicks
Gitarre – Nelson Miranda
Bass – Jason Thomas
Drums – Rhett A. Davis

Tracklist:

  1. The Hall Of Two Truths
  2. Devour The Dead
  3. Up From The Depths
  4. Through Divine Rite
  5. Flametongue
  6. When Old Gods Die
  7. Trampled Into The Earth
  8. Two Coins For The Ferryman

Im sonnigen Kalifornien haben sich dieses Jahr fünf Doom Metallheads zusammengetan, um eine dunkeldüstere Scheibe herauszubringen. Dieses Album trägt denselben Namen wie die Band, zu der sie sich zusammengeschlossen haben – Stygian Crown. Beheimatet im aufregenden Los Angeles haben sich Stygian Crown nun aufgemacht, um die Doom Metal Welt zu erobern.

Stygian Crown selbst zählen sich zur Art Candlethrower, eine selbst ernannte Mischung aus Candlemass und Bolt Thrower. Vor allem Zweiteres kann ich allerdings nicht raushören. Die Platte ist eine schöne doomige Angelegenheit, die aber keine todesmetallischen Elemente für mich zeigt. An stampfender Härte fehlt es jedoch nicht.

Die Frau am Mikrofon, Melissa Pinien, überrascht mit schöner Stimmfarbe, allerdings wird diese mit der Zeit etwas eintönig. Auch die Songs an sich sind gut komponiert und auch abwechslungsreich. Das merkt man vor allem bei Through Diven Rite. Jedoch klingen viele der Songs unnötig in die Länge gezogen. Hier und da wäre eine kurze Version vielleicht etwas mehr auf dem Punkt gewesen, zum Beispiel bei When The Old Golds Die. Dass Doom Metaller gerne einmal etwas ausschweifendere Lieder vom Stapel werfen, ist zwar nichts neues, doch muss das nicht knallhart durchgezogen werden.

So ist es dann doch passiert, dass sich Stygian Crowns Debütalbum leider im Großen und Ganzen recht eintönig anhört. Das ist wirklich schade, denn das Zeug für großartige Werke haben die Kalifornier. Kompositorisch und handwerklich kann man nichts bemängeln. Nur sollten sie sich von einem Album voller überlanger Songs verabschieden und hier und da Songparts überdenken, kürzen oder gar streichen. Vielleicht klappt das beim nächsten Album ja besser.

Stygian Crown – Stygian Crown
Fazit
Das Debütalbum von Stygian Crown hat durchaus schöne doomige Parts, ist im Gesamten aber leider zu eintönig. Dies liegt vor allem an den unnötig in die Länge gezogenen Liedern. Schade, denn Potenzial ist definitiv da.

Anspieltipps: Through Divine Rite
Martha K.
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5.5
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