“Zwei kurze Intermezzos!“
Artist: The Sloths
Herkunft: Hollywood, USA
Album: Back From The Grave
Spiellänge: 33:39 Minuten
Genre: Garage Rock, Rhythm & Blues, Hard Rock
Release: 04.05.2018
Label: Eternal Sound Records
Link: https://www.facebook.com/theslothsband1965/
Bandmitglieder:
Gesang, Harmonica – Tommy McLoughlin
Gitarre, Bass, Cello, Gesang – Mike Rummans
Gitarre, Gesang – Patrick Pooch Dipuccio
Bass, Gitarre – Marc Weddington
Schlagzeug, Gesang – Ray Herron
Tracklist:
- Never Enough Girls
- End Of My Rope
- Everybodys Tryin 2 B Somebody
- A Cutie Named Judy
- One Way Out
- Lust
- Gotta Get Fired
- Haunted
- Before I Die
- Wanna New Life
- Makin Love (50 Years Later)
- I Survived 27 (Bonustrack)
Bereits 2015 wurde Back From The Grave von The Sloths veröffentlicht, nachdem sie nach nur einer Single Makin‘ Love“ b/w „You Mean Everything To Me im Jahr 1965 bereits ein Jahr später wieder Schluss gemacht haben. Neu gegründet wurden die US Rocker 2012, und seit 2016 ist abermals Schluss. Dafür steht mit Back From The Grave wenigstens ein Langeisen auf der Haben-Seite. Über Sinn und Unsinn braucht man hier nicht zu diskutieren. Eine Info, warum es zur Reunion gekommen war, liegt mir nicht vor, aber wer in den 60ern nach nur einer Single die Segel streicht, braucht meiner Meinung nach nicht 50 Jahre später noch mal zum Angriff blasen. Dass diese erneute Attacke wieder nur ein Strohfeuer war, beweist dieses Re-Release. Da kann man nur hoffen, dass die The Sloths nicht noch mal den Friedhof verlassen werden.
Musikalisch kann man Back From The Grave gar nichts vorwerfen, das macht die ganze Geschichte noch unverständlicher. Da haben Musiker tatsächlich eine größere Karriere mit Füßen getreten. Der Garage Rock mit Rhythm & Blues und einer Prise Hard Rock kommt in The Ramones-Regionen und wäre ganz sicher in den 70ern gehypt worden. Songs wie Never Enough Girls, One Way Out oder Wanna New Life bleiben sehr positiv im Kopf. Das Artwork im Old School-Horrorstreifen-Stil unterstreicht die Ausrichtung der fünf Musiker, die noch immer in einer Zeit leben, wo unsere Großeltern unsere Eltern gezeugt haben.



