Things That Need To Be Fixed (Things): Veröffentlichen Video zur neuen Single „Bad Girl“

Things That Need To Be Fixed, TTNTBF oder einfach Things  – das sind Alf (Gitarre), Adri (Bass), Flo (Schlagzeug, Gesang), Thomson (Gitarre, Gesang) und Kle als Sänger und Shouter am Mikro. Das Quintett aus München spielt nach eigener Definition Easycore, eine eingängige Mischung aus Pop-Punk und Metalcore.

Nach der ersten Single Scars Like These hat die Band nun die zweite Single des kommenden Albums Neverest samt Video veröffentlicht, die auf den Titel Bad Girl hört. Produziert, gemixt und gemastert hat die Nummer Aaron Rusch (https://aaronruschproductions.com), der bereits für die Newcomer Tenside (demnächst mit Any Given Day auf Tour) oder Stonem (die ebenfalls mit Any Given Day, Samsara Circle oder Callejon die Bühne teilten) am Mischpult stand.  Für das Bewegtbild-Dokument zeichnen sich Upclose Pictures (https://upclose-pictures.com) verantwortlich, die schon für industrielle Kunden wie Microsoft, IBM oder auch Deluxe Music arbeiteten und zu deren Geschäftsführern Sänger Kle gehört.

Man merkt also, dass es die Band ernst meint, so unterhaltsam und locker das Endergebnis Bad Girl auch geworden ist. Das Videokonzept sollte laut Bandinfo den Text des Songs visuell unterstützen. Bei Zeilen wie „sweatin‘ and movin‘, you’re all i wanna see, i wanna see you groovin’“ ist das nicht zwingend ein Leichtes, zumindest nicht, wenn man den Song auch der U18-Fraktion zugänglich machen möchte. Durch von den Protagonisten mitgesprochene Textzeilen des Songs schnappt die Bild-Text-Schere dann aber sicher zu. Mit einer satten Portion Humor hat es die Band geschafft, ein unterhaltsames Video zu produzieren, in dem eine ordentliche Hausparty eindrucksvoll videographisch dokumentiert wird. Und wer meint, die Eskalation sei lediglich für die Aufnahme gestellt: Der Dreh des Videos fing zwar bereits um 15:00 Uhr an, aber drei Stunden später waren die Statisten dank Freibier in bester Feierlaune und es benötigte kaum mehr schauspielerisches Geschick, um den Drehtag erfolgreich abzuschließen.

Bad Girl ist musikalisch ein Hybride aus Pop-Punk-Singalongs und Growls, bei denen Kle tonal bis an die Grenzen des Schweinegatters stößt, treibenden Punkrock-Elementen und Halftime-Breakdowns, die nicht unerheblich vergangenen Crabcore-Tage huldigen. Wer sich für A Day To Remember und Neck Deep begeistern kann, wird hier seine helle Freude haben. Apropos ADTR: Mit einem Augenzwinkern nimmt die Band sich im Video selbstironisch (Tipp: Augen genauer auf bei 01:43 Min.) aufs Korn in Form des vielleicht bekanntesten Memes der letzten Jahre. Und Gitarrist Alf lässt es sich auch nicht nehmen, wie bereits im Video zur Vorgänger-Single Scars Like These einen Moonwalk auf’s Parkett zu legen. Alleine dafür lohnt sich der Klick.

Die Debütsingle Spaceships & Dinosaurs aus 2016 wurde bisher über 31.000 Mal bei Youtube angeklickt und repräsentiert am ehesten die Mischung aus Pop-Punk, Metalcore und Elementen des Raps, die die Band selbst als hauptsächliche Inspiration angibt. 2018 wurde dann mehr als die Hälfte der Besetzung gewechselt, was dem Sound aber keinen Abbruch getan hat. Mit dem kommenden Album wird sich die Band mit frischem Wind eindrucksvoll zurückmelden – zumindest, wenn die Qualität der aktuellen Singles gehalten werden kann.

Alle Songs von Things findet ihr auch bei den üblichen Streamingdiensten wie z. B. Apple Music oder Spotify.

Passend zum anstehenden Wochenende – Viel Spaß mit Bad Girl:

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