“Mischung aus urdeutschem und anspruchsvollem Metal!“
Artist: Edge Of Thorns
Herkunft: Bitburg, Deutschland
Album: Insomnia
Spiellänge: 56:20 Minuten
Genre: Heavy Metal
Release: 04.04.2014
Label: Killer Metal Records
Link: www.facebook.com/EdgeOfThorns
Bandmitglieder:
Gesang – Dirk „Duke“ Schmitt
Gitarre – -Dave Brixius
Gitarre – Jani Näckel
Bassgitarre – Achim Sinzinger
Schlagzeug – Jojo Lichter
Tracklist:
- In your dreams
- Darkside of your life
- Yearning has begun
- Insomnia
- Metal unity (feat. Ralf Scheepers)
- The watchmaker
- A caress of souls
- Walking like a ghost
- Death dealer
- … of hearts that burns
- The 7 sins of Arthur McGregor
- … is this the way it ends
Edge Of Thorns sind wieder da und liefern mit ihrem dritten Album Insomnia gewohnt draufgängerischen, riffgeladenen Power Metal. Ab und an verlässt man dennoch gewohnte Pfade und begibt sich auf eine Gratwanderung zwischen traditionellen Tönen und einer frischen, zeitlosen Note.
Wuchtige Riffs und ein treibendes Schlagzeug führen als Taktgeber durch die zwölf Songs, leiten den Hörer durch düstere und leicht progessive Gefilde, vorbei an hymnischen und melodischen Passagen und verpassen einem mitunter Schauer, die zum Mitbangen anregen. Der hörbar reife Sound überrascht immer wieder mit melodischen Raffinessen wie in Yearning Has Begun und zahlreichen epischen Wandlungen wie in The Watchmaker. Trotzdem fehlen natürlich auch nicht Speeder wie …Of Hearts That Burn.
Neben den wuchtigen Riffs wird den Gitarren einfach alles abverlangt. Melodische Doppelläufe, harte Riffs und technisch hochwertige Zwischeneinlagen ringen den Klampfen alles ab. So viel Power ist ansteckend und geht gut ins Ohr. Die Soli sind teilweise ein wenig unkonventionell, wie z.B. im Intro von In Your Dreams, trotzdem passt auch das perfekt ins Gesamtbild und macht die Songs zu Ohrwürmern.
Die Stimme von Dirk Schmitt klingt sehr rau und erinnert mich ein wenig an Chris Boltendahl. Mein Fall ist es nicht unbedingt, aber das ist natürlich Geschmackssache. Das Album lässt an sich keine Wünsche offen, trotzdem fällt auf, dass einige Songpassagen herausfallen und nicht die hohe Qualität des Albums halten können. Dann kann es mitunter passieren, dass die Kompositionen an einem vorbei rauschen. …Is This the Way It Ends ist zum Beispiel so ein Kandidat. Gesanglich weicht der Song von den anderen Stücken ab und man merkt Duke an, dass es nicht seine Stärke ist. Dennoch hat das Album viele gut geschriebene Stücke, die ins Ohr gehen und voll überzeugen.



