Manilla Road – The Courts Of Chaos (Re-Release)

500er ltd. Vinyl-Wiederveröffentlichung im Originalformat

Artist: Manilla Road

Herkunft: Wichita, Kansas, USA

Album: The Courts Of Chaos

Spiellänge: 44:00 Minuten

Genre: Heavy Metal, Power Metal

Release: 26.03.2021 (Re-Release aus 1990)

Label: High Roller (HR) Records / Soulfood

Links: https://www.hrrecords.de

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Mark Shelton
Bass – Scott Park
Schlagzeug, Keyboards – Randy Foxe

Tracklist:

  1. Road To Chaos
  2. Dig Me No Grave
  3. D.O.A.
  4. Into The Courts Of Chaos
  5. From Beyond
  6. A Touch Of Madness
  7. (Vlad) The Impaler
  8. The Prophecy

The Courts Of Chaos von Manilla Road ist eigentlich ein Album aus dem Jahr 1990. Ursprünglich war es bei dem französischen Label Black Dragon Records erschienen. Es war das achte und letzte offizielle Album der Ur-Band vor deren Auflösung ein paar Monate nach dem Release. Das 1992 erschienene Album Circus Maximus ist eigentlich ein Soloalbum von Frontmann Mark Shelton. Aus Marketinggründen wurde es unter dem Bandnamen veröffentlicht. Mit immer neuen Besetzungen machte Mark Shelton dann ab 2000 unter diesem Bandnamen weiter, bevor er am 27. Juli 2018 im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt in der Nacht nach dem Auftritt auf dem Headbangers Open Air in Schleswig-Holstein verstarb.

Mark Shelton auf dem Headbangers Open Air 2018

The Courts Of Chaos sollte nicht gerade zu den Topleistungen von Manilla Road zählen. Das Album erschien zudem in einer Zeit, in der ihr epischer Heavy Metal nicht besonders angesagt war. Einzig Dig Me No Grave, der einzige Song, der bis zum Ende der Band auch immer live gespielt wurde, hat von Anfang an die Anerkennung der Fans gehabt. Mit D.O.A. von der US Psychedelic Hard Rock Band Bloodrock enthält das Album The Courts Of Chaos zudem den einzigen Coversong, den Manilla Road je auf einem ihrer 18 Studioalben veröffentlicht haben. Simples Keyboard und wummernder Bass machen diesen Song zu einem Klassiker der Prog-Rock-Szene. Into The Courts Of Chaos und The Prophecy sind sind zwei weitere Songs, die jahrelang in den Setlisten standen und so ein manifestiertes Bild des Albums in der Fanbase bildeten. Warum ist die Meinung über dieses Album so gespalten? Zum einen waren die Vorgänger deutlich thrashiger und zum anderen überwog nun das Epische. Bei den Fans stieß auch auf Unwillen, dass Schlagzeuger Randy „Thrasher“ Foxe auf dem Album nur die Keyboards bedienen durfte. Das Drumming auf dem Album kommt vom Computer.

Das Mastering dieses Re-Releases übernahm Patrick W. Engel, Musikproduzent & Musiker. Der Multiinstrumentalist spielte unter anderem unter den Pseudonymen Angel Of Doom, Bathorick oder Angel Of Disease in diversen Black- und Thrash-Metal-Bands. Er betreibt das Temple Of Disharmony-Studio in Bamberg. Das Ungewöhnliche an dieser Wiederveröffentlichung ist, dass es in der Originalversion und zudem nur (!) in einer limitierten Mini-Vinyl-Auflage herauskommt. Zweimal vier Titel ohne Bonusgedöns, auf insgesamt 500 Vinyls, die ratzfatz ausverkauft sein werden. Die 500 Stück teilen sich wie folgt auf: 150 Stück schwarz, 150 Stück transparent ultra clear sowie 200 Exemplare in transparent royal blue Vinyl.

Manilla Road – The Courts Of Chaos (Re-Release)
Fazit
Aufgrund der geringen Auflagen ein Muss für die Fans der Band und Vinyl-Sammler. Eine Bewertung fällt schwer. Ich habe versucht, das Gesamtpaket zu bewerten. Da kommt dann aber nicht viel bei raus...

Anspieltipps: Dig Me No Grave, Into The Courts Of Chaos und The Prophec
Norbert C.
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