Artist: Nothgard

Genre: Pagan Metal

Label: Black Bards

Bandmitglieder:

Gesang/Gitarre – Dom
Gitarre – Daniel
Bass – Vik
Keyboard – Rosh
Schlagzeug – Dominik Ziegler

Pagan Metal ist derzeit sehr im Aufwind und so gibt es unzählige Bands, die sich dieser Richtung verschrieben haben. So auch die deutsche Truppe Nothgard, die ihr Debütalbum Warhorns of Midgard dieses Jahr veröffentlichten. Die fünf Bayern sind längst keine Unbekannten mehr, denn sie standen schon mit einigen Größen wie Gernotshagen oder auch Kromlek auf der Bühne. Darum freut es mich wahnsinnig, diese grandiose Band interviewen zu dürfen, um den Fans einen kurzen Einblick in die Schaffenskraft des Quintetts zu gewähren.

Time For Metal / Hellania:
Ich begrüße euch mit einem herzlichen „Hallo“ und bedanke mich, dass ihr es zeitlich einrichten konntet.

Nothgard:
Hallo zurück! Da ist doch nichts dabei, die Zeit nehmen wir uns gerne.

 

Time For Metal / Hellania:
Zuerst möchte ich euch zu eurem grandiosen Debütalbum gratulieren und einmal nachhorchen, wie den Fans die Scheibe bislang gefällt. Wie war die Resonanz nach der Veröffentlichung im April?

Nothgard:
Danke! Die Resonanz war bisher ziemlich gut. Bis auf ein paar schlechte Reviews, haben wir fast ausschließlich sehr gute bekommen. Auch von den Fans hören wir immer wieder nach Konzerten, wie sehr ihnen unsere Musik gefällt. Insgesamt ist das Feedback also überraschend gut.

 

Time For Metal / Hellania:
Ich habe das Review zur Platte geschrieben und mich würde interessieren, wie die Band darauf reagierte. Denn immerhin habt ihr die Höchstpunktzahl dafür erhalten und das weist auf ein exzellentes Werk hin.

Nothgard:
Das Review fanden wir grandios und freuten uns alle sehr darüber. Wer würde da nicht in die Luft springen? Volle Punktzahl bekommt man immer gerne. An dieser Stelle noch ein fettes Dankeschön!
 
Time For Metal / Hellania:
agan Metal ist derzeit sehr beliebt beim Publikum. Wolltet ihr auch deswegen diesen Weg einschlagen? Oder verbindet euch noch wesentlich mehr mit dieser Musikrichtung?

Nothgard:
Das Pagan Metal so beliebt ist beziehungsweise, dass es schon verdammt viele Bands in diesem Genre gibt, haben wir lustigerweise erst kurz nach den Aufnahmen zu „Warhorns of Midgard“ erfahren. Wir hätten nie gedacht, dass dieses Genre ja schon fast überlaufen ist. Wir sind diesen Weg gegangen, weil das die Musik ist, die wir selbst machen wollten. Also haben wir einfach mal los gelegt. Zudem verbinden wir lyrisch einiges mit diesem Thema. Und geschichtsinteressiert ist sowieso jeder.

 

Time For Metal / Hellania:
„Warhorns of Midgard“ glänzt bereits durch das auffällige Cover, das in ein blutiges Rot getaucht ist. Wer hatte die Idee zu diesem Bild?

Nothgard:
Die Idee hatten Dom und Vik. Die beiden haben im Wesentlichen das Konzept zum Album-Design erarbeitet und es dann mit Hilfe eines Kumpels aufgewertet, um die Ergebnisse an Kris Verwimp zu schicken, der das Ganze letztlich perfekt und mit zusätzlichen eigenen Ideen umsetzte.

 

Time For Metal / Hellania:
Eure Texte handeln ebenfalls von Schlachten und Mythologie. Verbindet euch persönlich viel mit der Mystik und diesem mittelalterlichen Kampfgeschehen?

Nothgard:
Wie bereits erwähnt, sind wir alle geschichtsinteressiert, vor allem unser Sänger Dom. Es gibt viele Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Zudem kann man durch geschichtliche Metaphern viele aktuelle Ereignisse beschreiben, wie zum Beispiel bei unserem Song „Lex Talionis“. Dieser beschäftigt sich mit der andauernden Verschmutzung und Zerstörung der Welt bzw. Umwelt, wenn man so will. Das ganze wurde bei uns dann eben mit Mythologie umschrieben.

 

Time For Metal / Hellania:
Was sind eure nächsten Pläne? Steht ein neues Album an und wird es ähnlich sein wie das Erstlingswerk?

Nothgard:
Geplant sind erst mal ein paar Gigs und natürlich das zweite Album. Was das Songwriting angeht sind wir schon ziemlich weit und voraussichtlich werden wir diesen Winter noch damit fertig sein. Dann heißt es üben, üben und nochmal üben bis wir ins Studio gehen können. Natürlich wird das zweite Album nicht so sein wie das Erste. Wenn wir ein total ähnliches Album herausbringen würden, müsste es sich doch kein Schwein mehr anhören haha. Wir wollen den Hörern eine bessere Scheibe präsentieren, da wir uns ja auch weiter entwickeln und unsere Techniken im Songwriting und auch instrumental verbessern. Diesmal beschäftigen wir uns auch mit den Details intensiver und strukturieren das Ganze deutlich besser und auch eingängiger. Eins können wir euch verraten: Es wird wuchtiger und einen Hauch düsterer!
 
Time For Metal / Hellania:
Viele Leser kennen euch von Auftritten, die ihr in der Vergangenheit verbuchen konntet. Steht in der Zukunft eine Tour an, die euch auch über die Grenzen Deutschlands bekannter machen soll?

Nothgard:
Dieses Jahr werden wir es nur noch sachte angehen, damit wir uns auf das 2. Album konzentrieren können. Diese Woche ist das Metal Invasion geplant und in zwei Wochen fliegen wir nach England für 2 Shows, danach steht erst mal nichts an. Für nächstes Frühjahr sind unter anderem Gigs in Tschechien geplant, aber auch eine längere Tour durch andere europäischen Länder. Da aber noch nichts fest ist, wollen wir also kein Wort zu viel darüber verlieren.
 
Time For Metal / Hellania:
Dazu passt die Frage, mit wem ihr gerne mal rocken würdet. Gibt es da Bands, die ihr euch wünscht?

Nothgard:
Wie jede Band wünschen auch wir uns mal mit den großen Touren zu dürfen. Dazu zählen Bands wie Amon Amarth, mit welchen wir glücklicherweise diese Woche auf dem Metal-Invasion zocken dürfen, Wintersun, Turisas oder auch Vertreter anderer Metalgenres. Im Prinzip ist es uns egal, mit wem wir touren, solange wir mit den Leuten klar kommen und unseren Spaß haben.

 

Time For Metal / Hellania:
Gibt es abschließend noch etwas, was ihr den Lesern gerne sagen möchtet?

Nothgard:
Da gäbe es etwas. Wir bitten alle Leser, denen unsere Musik gefällt um Mithilfe: Verbreitet unseren Namen, unsere Home- und Facebook-Page und unsere Musik! Wir brauchen eine starke Fanbasis, damit wir Nothgard noch weiter bringen und auch mal in eurer nähe „rocken“ können.

 

Time For Metal / Hellania:
Ich bedanke mich sehr herzlich für die vielen Informationen und kann nur sagen, dass ich das Album sehr genossen habe. Macht weiter so und ich hoffe, man kann euch bald wieder live in Aktion bewundern. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und den größtmöglichen Erfolg beim Realisieren eurer Träume!

Nothgard:
Danke! Das freut uns und wir wünschen auch dir das Beste. Vielen Dank für das Interview!

Cheers,
Nothgard

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