Port Noir – Neon

“Einmal Antesten bitte!“

Artist: Port Noir

Herkunft: Södertälje, Schweden

Album: Neon

Spiellänge: 16:49 Minuten

Genre: Modern Rock, Progressive Rock

Release: 30.10.2015

Label: Century Media Records

Link: https://www.facebook.com/portnoirofficial/?fref=ts

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Love Andersson
Gitarre – Andreas Hollstrand
Schlagzeug – Andreas AW Wiberg

Tracklist:

1. Neon
2. Heathens
3. De Revuelta
4. Down Your Road I’ve Seen The Devil Stalking

Port Noir - Neon

Port Noir von Anders Friden setzen zum nächsten Schlag an. Die moderne, progressive Formation setzt im Gegensatz zu In Flames ausschließlich auf Clean Vocals, die in einem lockeren Gewand aufgezogen werden. Seit 2011 führt Anders die schwedische Formation an. Mit dabei Gitarrist Andreas Hollstrand und Schlagzeuger Andreas AW Wiberg, die das Line Up abrunden. In diesem Herbst wartet auf ihre Anhänger die vier Track starke EP Neon, die als Vorläufer zum nächsten Studialbum bewertet werden kann. Spaß machen die vier Kompositionen trotzdem, auch wenn nach etwas mehr als einer Viertelstunde bereits der „Replay“-Knopf gedrückt werden muss.

Der Namensgeber Neon bildet direkt den Anfang und bleibt sofort im Gedächtnis hängen. Der prägnante Refrain in Kombination mit den feinen Melodien braucht keine Anlaufphase und geht direkt beim ersten Anlauf unter die Haut. Modern, aber nicht künstlich erzwungen, spiegelt er das Konzept von Port Noir, in gerade einmal fünf Wörtern wider. Heathens, der längste Titel mit über fünf Minuten, steht dem Opener in nichts nach. Trockene Passagen werden durch feine Gitarrenarbeit aufgewertet während Love Andersson die Stimmenbänder ölt. Das Konzept von Port Noir geht auf, einzig und allein die Tatsache, dass es nur eine „EP“ ist, macht die Fans zur dunklen Jahreszeit traurig – ein komplexes Studioalbum hätte da für mehr Jubelstürme gesorgt. Ansonsten passt bei den Skandinaviern ein Rad ins nächste, was dem Trio noch erfolgreiche Monate bescheren wird.

Fazit: Für Musikfreunde, an denen Port Noir genauso vorbeigegangen ist wie an mir, bildet Neon einen klasse Einstieg, um einmal in die Kunst des Trio hereinzuschnuppern. Große Ausbrüche darf man nicht erwarten, die Stücke haben alle dasselbe Konzept und greifen zusätzlich nur zu gerne auf die gleichen Handschriften zurück. Dennoch hat Neon eine Daseinsberechtigung als Appetithäppchen, was in diesem Falle vollkommen ausreicht.

Anspieltipps: Neon und De Revuelta
Rene W.
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