Rising Glory – True Heavy Rock ’n‘ Roll

Pure Heavy Rock 'n' Roll mit Fun

Artist: Rising Glory

Herkunft: Mönchengladbach (Deutschland)

Album: True Heavy Rock ’n‘ Roll

Genre: Heavy Metal, Hard Rock

Spiellänge: 58:20 Minuten

Release: 2014

Label: Independent

Link: https://www.facebook.com/pg/risingglorymetal/about/?ref=page_internal

Bandmitglieder:

Schlagzeug – Roland Lenzen
Bass – Karsten Van Kaldenkerken – aktuell: Kevin Vander
Gitarre, Gesang, Keyboard – Stephan Leupold
Gitarre, Gesang – Holger Bank

Tracklist:

  1. The Truth
  2. Epiphany
  3. Monologue
  4. The Child
  5. Joyful
  6. Garden Of Lies
  7. Welcome To Hell
  8. Evolution
  9. A Midsummer Night’s Mare
  10. Friends
  11. Rising Glory
  12. Velocity

Heute mal ein Review eines älteren Albums. Dabei handelt es sich um das Debütalbum der Mönchengladbacher True Heavy / Rock ’n‘ Roll Combo Rising Glory mit dem Titel True Heavy Rock ’n‘ Roll. Erhältlich ist es ausschließlich als CD über die Band selbst. Eine Möglichkeit wird es demnächst im JUZ in Andernach geben, sich die Band einmal anzuschauen und die CD mitzunehmen. Rising Glory sind nämlich Bestandteil des Ironhammer Festivals am 14.09.2019 im JUZ in Andernach. Dies ist auch der Grund, die Veröffentlichung von Rising Glory hier zu besprechen.

Was können wir von dem Mönchengladbacher Quartett erwarten? Ganz klar: True Heavy Metal und Rock aus den letzten 30 Jahren Musikgeschichte.

Bereits der Opener The Truth zeigt, es wo es hingeht. Sauberer handgemachter True Heavy Metal in einem schönen Galopp. Kurzes Screaming und dann läuft das Ding. Irgendwie klingen einige Songs des Albums so, als wenn man sie schon einmal gehört hat. Das liegt nun gewiss nicht daran, dass die Songs bereits im Radio mal gespielt wurden. Es liegt eigentlich daran, dass dies alles sehr zugängliche Songs sind, die durchaus eine Radiotauglichkeit haben.

Hört euch doch mal Epiphany an, da wird doch einfach nur Musik der großen Idole zitiert. Gitarrenläufe und Refrains, die man bei vielen Songs der jeweiligen Epoche bereits schon einmal gehört hat, gibt es auf dem Album zu genüge.

Bedient werden wir mit happy Heavy Metal mit viel Spaß. Rocker, die für den Motorradausflug dienen und man einfach einmal Free In The Wind, oder einmal ein Outlaw sein kann. Wie in Monoloque können solche Geschichten auch sehr spannend sein.

Da geht es manchmal mit einem progressiven Einschlag zur Sache. The Child könnte tatsächlich ein Kind von Genesis oder Marillion sein. Jedenfalls eine spannend erzählte Geschichte, die sich sehr schön entwickelt.

Sehr oft sind die Songs recht fröhlich, also Joyful gehalten. Da muss ich beim Ironhammer mal aufpassen, ob der Sänger genau das breite Grinsen wie Chris Bay von Freedom Call im Gesicht hat. Das ist sogar so Joyful, dass eine Ode an die Freude nicht ausgespart wird. Naja Jungs, übertreibt es mal nicht. In eine ähnliche Richtung geht es später mit dem Song Friends. Da setzt man den Freedom Call Hebel in Richtung Heavy Metal Klamauk noch mal an. Gleiches Schema zum Mitsingen und Mitgrölen.

Die Freude ist mit Garden Of Lies wieder schnell verschwunden. Ich bin immer noch am überlegen, woran dieser Song mich erinnert. Er wirkt ziemlich getragen und kann gefallen.

Mit großer Lust taucht man anschließend in die Hölle runter. Welcome To Hell – Satan is my name. Ein grooviger Song, den man hier bestimmt auch nicht das erste Mal hört. Da sind vor Rising Glory schon einige Bands so gut gelaunt in die Hölle gegangen. Ein paar Songs später kommt man aus der Hölle schon Rising Glory wieder heraus, man hat die Schlacht in der Hölle bereits hinter sich.

Eine Ballade muss, wie bei jedem gutem True Heavy Metal / Rock Album, natürlich auch her. Das wird mit dem Song A Midsummer Night’s Mare ganz gut bedient, nachdem vorher noch mal so ein typischer True Heavy Metal Rocker aufgespielt wurde. Akustischer Beginn und die Ballade gewinnt anschließend an Dynamik, behält den Druck, ohne zu schnell zu werden. Ein tolles Gitarrensolo lässt den Song stark ausklingen.

Mit Geschwindigkeit lässt man am Schluss in Velocity die Gitarren noch einmal richtig laufen.

Am 22.08.2019 kann man Rising Glory übrigens um 22:00 Uhr live verfolgen in der Sendung Rockertreff (moderiert von Sven Hieronymus) beim Radiosender  RPR 1! Weine könnt ich … Weine!!!

Fazit
Das selbst betitelte Album der Mönchengladbacher True Heavy / Rocker Rising Glory ist für einen ausgelassenen Abend gut geeignet. Man merkt, dass die Jungs Spaß daran haben, ihre Mucke zu spielen. Ab und an wirkt es etwas zu aufgesetzt, und hört sich dann doch zu Freedom Call mäßig an. Ja richtig, ich mag Freedom Call nicht 😉 Dafür entschädigen solche Songs wie The Child, den ich persönlich sehr toll finde. Einzelne Tracks kommen einem recht bekannt vor, das ist zwar angenehm, da man sich an den einen oder anderen Song gewiss erinnert fühlt. Dies hat jedoch den Nachteil, dass es kein prägnantes Alleinstellungsmerkmal für die Mönchengladbacher bringt. Spaß macht es jedoch allemal.

Anspieltipps: The Truth, The Child und A Midsummer Night’s Mare
Juergen S.7
Leser Bewertung13 Bewertungen7.7
7
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