The Tunnel – Die Todesfalle

Einfache Kulisse mit einer dramatischen Rettungsstory

Filmtitel: The Tunnel – Die Todesfalle

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch

Laufzeit: 104 Minuten

Genre: Action, Thriller, Drama

Release: 16.02.2021

Regie: Pål Øie

Link: https://www.facebook.com/SquareOneEntertainmentGmbH

Produktion: SquareOne Entertainment

Schauspieler:

Thorbjørn Harr, Ylva Fuglerud, Lisa Carlehed

The Tunnel – Die Todesfalle bringt uns ins schöne Norwegen, dort gibt es über 1.100 Tunnel. Die meisten von ihnen haben keine Notausgänge oder Noträume, seit zehn Jahren gab es dort acht große wie schwerwiegende Brände. Durch eine Reihe von Zufällen und dem Einsatz mutiger Helfer ist dabei zum Glück niemand ums Leben gekommen. Dieser Film ist von diesen Ereignissen inspiriert. In puncto Sicherheit gilt das Selbstrettungsprinzip und soll in The Tunnel deutlich unterstrichen werden. Über SquareOne Entertainment stehen seit Mitte Februar die über 100 Minuten bereit, die auf einen gut aufgelegten Thorbjørn Harr setzen.

Die Story von The Tunnel – Die Todesfalle: 

Als ein Tankwagen in einem Tunnel in den eisigen Bergen Norwegens kollidiert, werden Familien, Jugendliche und Touristen auf dem Heimweg in die Weihnachtsferien brutal in der Dunkelheit gefangen. Ein Schneesturm wütet draußen und die Ersthelfer kämpfen sich zur Unfallstelle durch. Die Zeit drängt, und als der zerstörte Tanker plötzlich Feuer fängt, eskaliert die Situation. In norwegischen Tunneln gilt das Selbstrettungsprinzip: Wenn die Katastrophe eintritt, ist jeder auf sich gestellt.

The Tunnel – Die Todesfalle
Fazit
Die Story ist gut und viele Kritiker werden jetzt einige Mängel in der Umsetzung anmerken. Authentisch ist es auf einer Seite - aufgezogen auf der anderen ist die realistische Handschrift oft etwas wackelig. Die Geschichte ist aufgrund der wahren Begebenheiten in Norwegen umso mitreißender. Die Frage ist: Wie sehr muss man auf Feinheiten wie Sauerstoffflaschen usw. achten. Viel wichtiger The Tunnel - Die Todesfalle kann den Zuschauer mitreißen. Die Dramatik ist spürbar, die Schauspieler machen einen guten Job und die einzelnen Schicksale bewegen. Die Kameraführung ist geschickt und trotz des geringeren Budgets ist von einem B-Movie nicht viel zu spüren. Der Sound ist auf hohem Standard und die wechselnden Perspektiven lassen spannende Umschwenker zu. Die Vater-Tochter-Handlung bleibt im Blickpunkt, lässt aber genügend Platz für die anderen zwischen menschlichen Tragödien. Weihnachten haben sich sicherlich alle anders vorstellt. Norwegens schönes Gesicht zeigt eine fiese Fratze, die hoffentlich in dem Ausmaß niemals zum realen Schauplatz wird. 
René W.
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