Witherfall – Nocturnes And Requiems

Ein aufstrebender Stern am Prog Himmel

Artist: Witherfall

Herkunft: Los Angales, Kalifornien, U.S.A.

Album: Nocturnes And Requiems

Spiellänge: 47:01 Minuten

Genre:  Heavy Metal, Progressive Metal, Power Metal

Release: 10.02.2017

Label: Century Media

Link: https://www.witherfall.com/

Bandmitglieder:

Gesang und Keyboard – Joseph Michael Furney
Gitarre – Jacob Dreyer
Bassgitarre – Anthony Crawford
Schlagzeug – Adam Paul Sagan

Tracklist:

  1. Portrait
  2. What We Are Dying For
  3. Act II
  4. Sacrifice
  5. The Great Awakening
  6. End Of Time
  7. Finale
  8. Nobody Sleeps Here…

Die Band Witherfall hat sich in den letzten Jahren einen größeren Namen erspielt, ist mit ihrer neuesten Scheibe und der vorherigen EP bei meinem Redaktionskollegen Kai R. sehr gut angekommen und hat jeweils auch eine sehr hohe Punktezahl erreicht. Doch da ist uns leider ihre Debütscheibe Nocturnes And Requiems untergegangen, der ich mich nun einmal genauer widmen möchte. Denn alleine durch meinen Kollegen und den großen Zuspruch der Fans muss ja etwas dran sein. Zu dem Zeitpunkt ihres Debüts war die Band noch als Quartett unterwegs und unter der Fahne von Cenutry Media Records wurde die Scheibe dann im Jahr 2017 veröffentlicht und vermarktet.

Alleine bei dem Opener Portrait hört man direkt heraus, dass es sich hierbei um eine sehr starke Mischung handelt. Im ersten Moment klingt der Sound etwas dumpf, doch sobald der Gesang einsetzt und erst einmal ein paar progressive Elemente zum Vorschein kommen, wächst das Interesse an der Scheibe.
Das, was besonders gut bei dem ersten Titel heraussticht, sind diese doch etwas aggressiveren Passagen mit mehr Power dahinter, um dann einfach mal einen Moment Ruhe mit Keyboard und ruhigem Gesang einzubauen. Und dann noch dieses Gitarrensolo am Ende des Tracks. Guter Start.
Und auch bei dem nächsten Titel ist diese Mischung einfach unglaublich gut gelungen, wo dann bei den ruhigeren Parts die Stimmlage von Sänger Joseph gesenkt wird und man einfach mal alternativ zur akustischen Gitarre greift und drauflos zupft, um mittendrin noch ein Solo daraufzuspielen.
Nachdem das knapp eine Minute andauernde Interlude Act II durchgelaufen ist, geht es mit Volldampf weiter.
Die nächsten drei Songs laufen zum Großteil genauso weiter, wie die Vorherigen – doch die beiden Tracks Sacrifice und End Of Time steigern das Niveau noch einmal, da ihre Spielzeit nicht unter acht Minuten läuft. Und davon einmal abgesehen legen Sänger Joseph und Gitarrist Jacob eine ordentliche Schippe drauf und spielen sich mit den beiden anderen Bandmitgliedern für das große Finale in Rage.
Nach einem letzten kurzen Interlude, das sich passenderweise Finale nennt, läuft nun der letzte Track an, der hier erneut die Spielzeit von acht Minuten überschreitet. Und Nobody Sleeps Here… überzeugt tatsächlich mit voller Energie und einer Steigerung zur Abwechslung. Hier wird zwar weiterhin sehr auf Progressivität gesetzt, doch werden immer mehr Elemente des Power Metal deutlich und bieten somit ein spektakuläres Finale.

Fazit
Wow, also wenn Nocturnes And Requiems nur das Debütalbum ist, dann wird es wirklich Zeit, sich die anderen Scheiben anzuhören. Die Band überzeugt ganz klar damit, den Sound nicht zu progressiv klingen zu lassen und nicht langweilig zu werden. Das ist in dem Genre manches Mal, zumindest für meinen Geschmack, nicht so einfach. Außerdem überzeugen sie mit einer absoluten Leichtigkeit und man kann sich direkt auf diese Scheibe einlassen. Mich hat sie voll überzeugt und ich empfehle Witherfall ohne groß nachzudenken weiter. Also, dann höre ich mal in die anderen Scheiben rein.

Anspieltipps: Portrait, Sacrifice und Nobody Sleeps Here...
Stefan S.9
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9
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