Airborn – Dark Future Rising

“Der Euro Power Metal ist zurück!“

Artist: Airborn

Herkunft: Turin, Italien

Album: Dark Future Rising

Spiellänge: 01:14:45 Minuten

Genre: Power Metal

Release: 28.02.2014

Label: Remedy Records

Link: http://www.airbornband.com/

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – Alessio Perardi
Gitarre – Roberto Capucchio
Bassgitarre – Domenico Buratti
Schlagzeug – Roberto Gaia

Tracklist:

  1. They Arise
  2. Mess We’re In
  3. Sword Of Justice
  4. Reign Of The Human Race
  5. Nitehawk
  6. King Of Fear
  7. Dark Future
  8. Solar Messiah
  9. Forces Of Nature
  10. Jack Of All Trades
  11. Bonecrusher
  12. Wild And Free
  13. Resurrection
  14. Metal Nation (Bonustrack)
  15. Things Of The Past (Bonustrack)

Cover

Ich musste drei Mal schauen, doch bei der heutigen Platte handelt es sich nicht um ein neues Werk der 2005 gegründeten Australier von Airbourne, sondern vielmehr um die siebte Scheibe der italienischen Power Metaler von Airborn. Dass hier eine Verwechslungsgefahr bestehen könnte, dürfte nicht nur mir klar sein.

Sogar genretechnisch ist man nicht so weit auseinander, so spielen die in der Turiner Luft geborenen Italiener von Airborn eine Mischung aus Euro Power Metal der frühen 2000er und Heavy Metal, während die Jungs aus Downunder sich dem Hard Rock verschrieben haben.

Dark Future Rising klingt ein wenig eingestaubt und doch hat der eine oder andere Song seinen Wiedererkennungswert. Die zum Teil speedgeladenen Tracks erinnern an eine eingerostete Version der Bayreuther Truppe von Winterstorm. Jedoch ist im direkten Vergleich die Stimme und der Melodieanteil bei Airborn viel geringer.

Auch wenn das 2014er Werk vor Abwechlungsreichtum nur so strotzt, will bei mir der Funke nicht so wirklich überspringen. Die Songs sind knackig, das Tempo ist nett und auch die Melodien sind alles andere als unanspruchsvoll.

Highlight ist der treibende Song Jack Of All Trades, der vor allem durch den rhythmischen Anfangspart heraussticht.

Fazit: Also im dirkten Vergleich mit den alten Alben ist Dark Future Rising bis auf die bessere Produktion genau das, was ein Fan von der 2009 erschienenden Platte Legend Of Madog kennt. Also auch wenn das jetzt kein wirklich haltbarer Vergleich ist, Airborn sind eines geblieben: Sie selbst und das ohne Biegen und Brechen. Wer die alten Werke mochte, der wird hier seine Freude vor allem an dem etwas besseren Sound haben. Alle, die 2000er Power Metal à la Iron Savior, Running Wild oder Grave Digger zu schätzen wissen, sollten hier ein paar Minuten für ein gutes Werk investieren.

Anspieltipps: Jack Of Trades, Wild And Free und Metal Nation
Kai R.
6.5
6.5
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