Cologne Metal Festival V am 07.10.2017 im Kulturbunker, Köln-Mülheim (Vorbericht)

“Cologne Metal Festival V am 07.10.2017 im Kulturbunker, Köln-Mülheim (Vorbericht)“

Festivalname: Cologne Metal Festival V

Bands (alphabetisch): Atrium Noctis, Divine:Zero, The Helldozers, Mortal Peril, Pyogenesis, Reptil, Sabiendas, Sic Zone, Stormage, Temprage, When Stars Collide

Ort: Kulturbunker, Köln

Datum: 07.10.2017 (Einlass: 12:00 Uhr, Beginn: 13:00 Uhr)

Kosten: VK 15,00€. Es gibt außerdem verschiedene Bundles, die Ihr auf der Seite http://www.cologne-metal.de/shop.php?action=1&cat_id=3 findet

Genres: Melodic Death Metal, Alternative Neon Rock, Alternative Metal, Death Metal, Thrash Metal, Industrial Metal, Oldschool Thrash Metal, Heavy Metal, Pagan Black Metal, Symphonic Black Metal

Veranstalter: Cologne Metal GbR (i.G.) (http://www.cologne-metal.de/Koeln_Metal_Home)

Link: https://www.facebook.com/events/264714750654248/ 

Wenn der Sommer vorbei ist und das Wetter langsam wirklich komplett ungemütlich wird, ist es Zeit, sich nach drinnen zu begeben. So beginnt dann also die Phase der Indoor-Festivals, auch das Cologne Metal Festival V, das, wie der Name schon sagt, in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet, macht da keine Ausnahme. Und wieder mal ist es den Veranstaltern gelungen, Bands aus den unterschiedlichsten Genres an den Start zu bringen. Das wird auf jeden Fall ein sehr abwechslungsreiches Festival. Womit dieses Festival sicherlich auch punkten kann, sind die erfreulich niedrigen Getränkepreise, denn die liegen tatsächlich für alle Drinks (Bier, Whiskey Cola, Gin Tonic, Softdrinks, Kurze) bei 1,00€, die so genannten Doubledrinks kosten 2,00€!!

Alle Bands im Einzelnen vorzustellen, würde sicherlich den Rahmen sprengen, aber allein wegen der unterschiedlichen Ausrichtungen möchte ich zunächst mal die Band Divine:Zero aus Erkelenz herauspicken. Die sind tatsächlich schon seit dem Jahr 1998 am Start und haben sich der modernen Variante des Melodic Death Metal verschrieben.

Bei der Band Sabiendas kann man das Melodic zwar weglassen, denn die Fünf zelebrieren eher reinrassigen Death Metal. Unmelodisch ist das allerdings ganz und gar nicht, was da von den Bühnen prasselt, wie ich mich gerade persönlich beim Steel Meets Steel Festival überzeugen konnte. Bereits seit elf Jahren ist die Band am Start und konnte über die Jahre ihre Fanbase kontinuierlich vergrößern. Dass man dabei natürlich eine Menge Routine bekommen hat, ist selbstverständlich, trotzdem punktet die Band nach wie vor mit einer sehr ansteckenden Spielfreude und einer enormen Bühnenpräsenz.

Heimspiel hat die Band Atrium Noctis, die tatsächlich in diesem Jahr ihr fünfzehnjähriges Bestehen feiern können. Auf den diversen Seiten im www stehen verschiedenste Bezeichnungen für das Genre, dem sich Atrium Noctis verschrieben haben. Da hat man dann die freie Auswahl zwischen Epic, Symphonic, Melodic und Pagan, aber danach folgt dann immer ein Black Metal. Wenn ich es richtig gezählt habe, wurden bislang vier Alben veröffentlicht. Das letzte davon, Aeterni, hat nach dem Vorgänger Home aus 2010 tatsächlich sieben Jahre auf sich warten lassen und ist jetzt gerade Anfang September erschienen. Da kann Atrium Noctis bei der Setliste auf jeden Fall aus dem Vollen schöpfen.

Persönlich bin ich sehr gespannt auf Pyogenesis aus Stuttgart. Die haben es mir mit ihrem vorletzten Album A Century In The Curse Of Time aus 2015 gar nicht leichtgemacht, auch das letzte Album A Kingdom To Disappear hat bei mir mehrere Hördurchläufe gebraucht, bevor ich dann doch 9/10 Punkten vergeben konnte (Review hier). Jetzt bin ich sehr neugierig, wie die Männer diesen nicht einfach zugänglichen aber sehr interessanten und hörenswerten Mix bzw. Crossover der verschiedenen Stilrichtungen live auf die Bühne bringen.

Last but not least möchte ich noch die Band When Stars Collide erwähnen, die ich mittlerweile zum dritten Mal live erleben darf. Als sie zum ersten Mal in einem meiner Vorberichte auftauchten, konnte ich mit dem Begriff „Alternative Neon Rock“ überhaupt und gar nichts anfangen. Aber schon, wenn die Bühne bereitet wird und die Jungs dann startklar sind, hat man des Rätsels Lösung. Wenn man das „Neon“, das sich auf das sehr coole Outfit der Jungs bezieht, weg lässt, kommt man schnell auf das Genre, nämlich Alternative Rock bzw. Alternative Metal(core). Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass auch dieses Mal wieder eine sehr farbenfrohe Show geboten wird.

Wie gerade auf Facebook zu lesen war, werden die Tickets langsam knapp, der Veranstalter hat jetzt gerade noch ein kleines Kontingent an Eventim geben können. Das spricht ja schon mal für sich, und man darf gespannt sein, was für ein bunter Haufen an Bands und Zuschauern sich da am 07.10. im Kulturbunker einfinden wird. Ich bin für Time For Metal natürlich mit am Start und würde mich sehr freuen, den einen oder anderen von Euch dann mal persönlich kennen lernen zu können. Hier gibt es noch den kurzen Trailer zum Festival:

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