Damnation Defaced – Beyond The Pale

„Stimmen aus dem Untergrund“

Artist: Damnation Defaced

Album: Beyond The Pale

Spiellänge: 56:53 Minuten

Genre: Progressiv Death

Release: 12.11.2010

Label: SOAL

Link: www.www.myspace.com/defacedmetal

Klingt wie: Opeth und Black Sun Aeon

Band Mitglieder:

Gesang – Phillipp Bischoff
Gitarre – Lutz Gudehus
Zweite Gitarre – Ulf Luebbert
Bass – Mathias Opitz
Schlagzeug – Lucas Katzmann

Tracklist:

  1. The Beast Must Die
  2. Despised Angel
  3. Saintanist
  4. Dawn
  5. Dead Emotion
  6. Serpent´s Seal
  7. Beyond The Pale
  8. Disgraced
  9. King of Greed
  10. Dream Shrifter
  11. They Sow The Wind And…

„Ihr eigenes Ding abseits von jeden Trends“. So bezeichnen sich Damnation Defaced selbst. Progressive Death mit jeder Menge Agressivität, Athmosphäre und unkonventionellen Songstrukturen.
2009 Die EP Resurrection Stillborn- The Blackest Halo veröffentlicht, wird die Professionalität direkt erkennbar. Im Gegensatz zu der Demo Blade Upon Your Throat, wird die Steigerung der Entwicklung und Eigenständigkeit sehr deutlich.
Time-For-Metal konnte sich selbst schon von Ihren Live-Qualitäten überzeugen. Im Zuge des Auftrittes von Misery Index am 31.07.2011 im Amadeus Oldenburg gaben die Jungs eine Performance zum Besten, die absolut gelungen war.

Ein lang gezogener Riff läutet The Beast Must Die ein. Harte Riffs und gängige Drums treiben den Song in die richtige Akkustik. Die Simmte von Sänger Phillipp erinnert stark an alte Thrash Größen und mischt sich sehr gut mit dem progressiven Sound der Instrumente. Die meist sehr kurzen Soli passen perfekt zum Rest des Tracks. Ausklingend mit ruhigen Riffs läuft der Song aus.
Verwirrende Sounds starten den Track Despised Angel. Böse Instrumente beginnen, schwenken allerdings in absolut progressive um. Allerdings gefielen mir die Songs live noch besser.
Dawn beginnt ruhig, angenehm chillig. Nach etwa einer Minute nimmt der Song langsam an fahrt auf und mündet in den folgenden Dead Emotion. Hier werden die Ähnlichkeiten zu Bands wie Opeth erstmals deutlich. Die Stimme des Vokalisten liegt allerdings in anderen Bereichen. Ich muss immer wieder den Vergleich mit einer Mischung aus Thrash und Black Metal ziehen. Beyond The Pale, seines Zeichens Titelsong des Albums, gefällt mir bislang am besten. Die Growls sind besser getimed, die Instrumente passend. Nun folgt die mir noch fehlende Ballade. Progressive lebt in meinen Augen von guten Balladen und der Abwechslung zwischen eben diesen harten Sounds und den tiefgehenden Songs. Disgraced geht sehr tief. Kann ebenfalls mit vielen Höhepunkten aufwarten.

Fazit: Mit Beyond The Pale machen die Jungs von Damnation Defaced noch einmal auf sich aufmerksam. Ich finde allerdings, dass das Album hätte besser werden können. Zwar sind die Talente der Band absolut klar zu erkennen und einige der Songs gehen bis ins Blut, allerdings fehlt mir ein wenig die Abwechslung. Da die Band allerdings noch in den Anfangsstunden steckt,denke ich, dass wir noch von Ihnen hören werden. Mit einem soliden Grundgerüst können die Jungs sich auf jeden Fall weiter entwickeln. Anspieltipps: The Beast Must Die und Disgraced
Tim F.
6.5
6.5
Podcast
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