Dead Lord – In Ignorance We Trust

„The Spirit of Phil Lynott is back again“

Artist: Dead Lord

Herkunft: Stockholm / Schweden

Album: In Ignorance We Trust

Genre: Classic Rock

Spiellänge: 40:59

Release: 25.08.2017

Label: Century Media

Link: http://www.centurymedia.com/artist.aspx?IdArtist=838

Bandmitglieder:

Guitar, Voices – Hakim Krim
Guitar – Olle Hedenström
Bass – Martin Nordin
Drums – Adam Lindmark

Tracklist:

1. Ignorance
2. Too Late
3. Reruns
4. Leave Me Be
5. The Glitch
6. Kill Them All
7. Never Die
8. Part Of Me
9. They!
10. Darker Times

Dead Lord haben mit In Ignorance We Trust ihren dritten Longplayer herausgebracht. Dead Lord sind seit dem gefeierten Vorgängeralbum Heads Held High bei Century Media unter Vertrag. Century Media lässt sich bei der Veröffentlichung von In Ignorance We Trust natürlich nicht lumpen.
So ist das Album in folgenden physischen Tonträgervarianten erhältlich: Ltd. CD Digipak & Patch, Standard CD Jewelcase, Black LP & Poster, Transp. Magenta LP & Poster, Transp. Petrol Green LP & Poster, Mint Colored LP & Poster und Transp. Orange LP & Poster. Das ist doch toll, wenn man als Band solch ein Label im Background hat.

Dead Lord benennen als Hauptinspiration ihrer Musik den klassischen Rock der Siebziger und Achtziger, unter anderem Thin Lizzy. Ja und sie spielen den klassischen Hardrock und frühen Heavy Metal, der live die Menge zum Kochen bringt. Ich konnte mich von ihrer Liveperformance selbst zwei Wochen vor Erscheinen dieses Albums überzeugen. Daher musste für mich auch unbedingt das neue Album her.

Dead Lord machen bei In Ignorance We Trust weiter, wo sie beim letzten Album aufgehört haben. Sie spielen schnörkellosen Hardrock. Ja klar, es ist schon irgendwie Retro. Jetzt aber nicht in Richtung covern, oder halt imitieren von Genregrößen. Nein Dead Lord kommen mit dem, was sie machen richtig authentisch rüber. Klar, auch auf der neuen Platte ist durch die stimmliche Nähe von Sänger Hakim Krim das eine oder andere Mal schon wieder der Vergleich zu Phil Lynott da. Das macht aber überhaupt nichts, da es trotzdem eigenständig bleibt.

In Ignorance We Trust enthält sehr viele melodische Songs mit markanten und prägenden Gitarrensoli. Wie immer ist alles sehr sauber, dabei einfach und puristisch gehalten. Größere Eskapaden gibt es keine, wobei für mich das Vorgängeralbum schon etwas härter rüber kam.

Die Songs auf In Ignorance We Trust sind wirklich abwechslungsreich. Wenn sich jetzt einer beschwert, dass das Album nicht so ist wie das Vorgängeralbum, kann ich nur entgegnen: Ihr wollt doch wohl nicht immer die gleichen Songs!? Mit Part Of Me und Leave Me Be sind diesmal sogar zwei Balladen dabei. Da werden die Fans demnächst auf den Konzerten in den lauen Sommernächsten ihr Feuerzeug in den Abendhimmel halten müssen. Natürlich sind auch wieder richtige Hardrockkracher auf dem Album vorhanden. Hier nenne ich nur einmal stellvertretend Darker Times und Kill Them All. Gerade Kill Them All ist wieder so ein Killer in Thin Lizzy Manier. Leute macht bei diesem Song einfach mal die Augen zu. Auch wenn man was anderes denken könnte, es singt Hakim Krim
Also diese Platte ist die richtige Mischung für eine tolle Rock’n’Roll Party. Sie dürfte den Geschmack vieler Rocker treffen.

Fazit: Ein Album, das den Geschmack gerade der Classic Rock Fans treffen wird und die mal eine richtige Rock’n’Roll Party feiern möchten. Allen ist zu empfehlen sich Dead Lord einmal live anzusehen. Ihre Performance auf der Bühne ist voller Power und total mitreißend. Sie wissen ohne große Effekthascherei zu unterhalten. Dead Lord haben ihre Bestimmung und ihren Platz im Hardrock und Heavy Metal gefunden.

Anspieltipps Darker Times und Kill Them All
Juergen S.
8.2
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