Eventname: Dreamhack Leipzig 2017

Ort: Leipziger Messe

Datum: 13.01.2017 – 15.01.2017

Kosten: Besucher: ab 17,90 € / Teilnehmer LAN: ab 89€

Link: http://www.dreamhack-leipzig.de/de

Offizieller Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=dK8W6HaRTsc

dreamhack 2017

Nun schon zum zweiten Mal findet die familiäre Leipziger E-Sport Messe Dreamhack statt. Time for Metal ist erneut vor Ort, um sich den bisherigen Verlauf anzusehen und zu schauen, wie sich die publikumsbegeisterte Messe entwickelt.

Die Leipziger Messe befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Leipzig/Halle. Zentral und binnen kurzer Anfahrtszeit gelegen, sorgt die Lage demnach schon für eine entspannte Anreise. Auch mit der Straßenbahn/Tram erhält man ab dem Hauptbahnhof die Chance, lässig in ca. 30 Minuten die Messe zu erreichen.
Angekommen stoße ich zuerst auf die Mitteilung, die Messehalle Nummer 5 aufzusuchen. Der Eingang befindet sich somit nicht wie gewohnt an der Vorderseite, sondern im hinterem Teil. Aufgeteilt ist die Leipziger Messe insgesamt in fünf Hallen. Die Dreamhack besetzt in diesem Jahr jedoch nicht wie im Vorjahr eine, sondern zwei der Hallen. Eine für Eventbesucher, sowie eine für die LAN-Party. Um nicht laufen zu müssen, fährt im Minutentakt ein Bus vom vorderem zum hinterem Teil des Gebäudes.


(
Bildquelle: http://www.leipziger-messe.de/)

Schon auf dem Weg wird, genau wie im Vorjahr, schnell klar, dass sich hier nicht nur Gamer, sondern ebenfalls Cosplayer die Hände reichen. Kostüme von World of Warcraft, Sailor Moon oder Naruto springen  somit schon nach kurzer Zeit vor die Linse.

In der DreamExpo, der Eventarea der Dreamhack fallen vor allem die Großen Stände von Asus, Media Markt oder Arctic auf. Weggefallen sind in diesem Jahr zum Beispiel die Aussteller Roccat oder Wargaming. Nach einem kurzem Rundgang wird mir bewusst, dass sich viel zum Vorjahr geändert hat. Die Aussteller haben genug Platz, um das Publikum zu besämftigen und auch Liveevents ohne Platzmangel durchzuführen. Amazon als neuer Partner der Dreamhack lädt ein, Gamingequipment zu testen und bietet neben kostenfreien T-Shits sogar exklusive Angebote an. Ebenso wie MediaMarkt, welche ebenfalls mit verlockenden Angeboten auf sich aufmerksam machen. Preisnachlässe, wohin das Auge reicht. In der TwitchArea wird man auch fündig, die Stars der Gamingbranche hautnah zu erleben. Allesamt stehen zu Gesprächen bereit und auch wärend sie selbst am PC spielen, plauschen sie freudig daher. Liveübertragungen auf Twitch gibt es dazu inklusive. Auf den Bühnen herrscht den ganzen Tag lang heitere Stimmung. Teams spielen sich um Kopf und Kragen, wärend Preisgelder von bis zu 100.000 Euro auf sie warten.

Liste der Aussteller Dreamhack 2017:

  • amazon.de
  • Animeimport
  • Aorus
  • Arctic
  • Asus
  • Astro Gaming
  • Ballistix
  • Black Forest Games
  • Corsair
  • Game Legends
  • Games Academy
  • Gigabyte
  • Hyper X
  • iiyama
  • Lioncast
  • Logitech
  • Media Markt
  • MAXNOMIC
  • Monster Energy
  • Pixel Cotton
  • Razer
  • Samsung
  • StadtLandSpiel
  • Trust
  • XMG
  • Zotac

Das Schöne ist, dass man wieder leicht Zugang zu den Stationen hat, an denen sich Besucher bezüglich des Zockens austoben können. Turnieren beizutreten wird durch den, genau wie im letztem Jahr, regen Besucherandrang leicht gewährt. Umso schöner für mich, denn schon zieht es mich zum Stand von XMG und los gehts mit einem Spiel bei Overwatch.

(Bildquelle: cgames.de)

Da ich die meisten Stände aus dem Vorjahr kannte, gibt es nicht allzuviel Neues zu entdecken. Schade, denn außer dass die Messe nun auf zwei Hallen verteilt wurde, gibt es für die alten Hasen, welche im Vorjahr angereist sind, nicht so viele neues Spektakel. Was bleibt, ist die familiäre Stimmung, welche sich durch die Hallen verbreitet.

In der LAN-Halle herrscht das selbe Bild, wie es die durchschnittlichen Zocker von zu Hause kennen. Besucher dürfen sich Zutritt zur Halle verschaffen, jedoch nur um mal reinschnuppern. An die Plätze selbst dürfen sie nicht. Aufgebaut wurden neben ausgeklügelten Pc-Systemen unter anderem Zelte, Luftmatratzen und Pavillions. Ein Bild für die Götter, denn bei manchen Gästen stapeln sich unter anderem Pizzakartons oder Energydosen. Rund 1200 Spieler zocken sich die Finger wund.


(Bildquelle: http://www.lvz.de/)

Zur Dreamhack 2017 möchte ich nicht allzuviele Worte verlieren. Da ich selbst zu Gast auf der 2016er Messe war und sich der Kritik aus dem Vorjahr kaum etwas angenommen wurde, erblütet sich ein eher ernüchterndes Augenmerk. Das Programm war zwar vielfälltig, jedoch nichts Neues. Der Cosplaycontest war wieder am Abend, als die meisten Gäste den Weg bereits nach Hause gefunden haben. Über die mangelnden Sitzplätze brauch man sicher nicht zu sprechen. Das einzig Tolle ist und bleibt, dass diese Messe im Gegensatz zur GamesCom nicht überflutet von Menschen wurde. Bei ca. 15.000 Besuchern jedoch nicht verwunderlich.

 

 

 

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