Haiduk – Spellbook

„Thrash / Death-Metal-Ein-Mann-Projekt ohne Höhepunkte“

Artist: Haiduk

Herkunft: Calgary, Alberta (Kanada)

Album: Spellbook

Spiellänge: 32:50 Minuten

Genre: Death/Thrash Metal

Release: 18.07.2012

Label: Eigenproduktion

Link: http://www.haiduk.ca/

Klingt wie: Wintersfear und Failed Perfection

Bandmitglieder:

Alle Instrumente und Gesang – Luka Milojica

Tracklist:

  1. Lich
  2. Stormcall
  3. Black Wind
  4. Maelstrom
  5. Forcefield
  6. Hex
  7. Tremor
  8. Fire Wield
  9. Lightning
  10. Vortex

Haiduk - Spellbook

Aus Kanada mal etwas zu reviewen ist für mich schon eher selten, aber exakt aus diesem schönen Land kommt Haiduk, die Ein-Mann-Metal-Armee, die im normalen Leben unter dem Namen Luka Milojica bekannt ist. 2010 kam schon einmal eine Demo-CD raus, die sich Plagueswept nennt. Die Demo-CD ist wie das erste Full-Lenght Album eine Eigenproduktion.

Ein Mann, viele Instrumente. Mir fällt direkt bei dem ersten Titel Lich auf, dass der Kerl, der hinter dem ganzen Projekt Haiduk steht, einiges auf dem Kasten hat. Hier wird genauso wie in dem zweiten Track gebolzt, geheizt und geballert, was das Zeug hält. Eingängige Riffs, melodischer Sound aber immer noch eine derbe Härte. Sehr gut. Black Wind wird nun wie einige der anderen Songs mit einem Schlagzeuggewitter eingeleitet, was einem erst denken lässt, dass einfach nur draufgekloppt wird. Dem ist nicht so, denn viele der Songs ( u.a. bei Malestorm) haben anschließend einen abwechslungsreichen und eingängigen Sound, der einen staunen lassen kann. Wundervolle Bassarbeit hört man auch schon direkt bei dem ersten Titel Lich heraus, wo man genau bemerken kann, wie die Seiten gezupft werden und somit einen echt guten Sound raushauen. Im Allgemeinen ist es sehr positiv, aber eines fehlt: ein Höhepunkt. In jedem Song suche ich das gewisse Etwas, kann aber leider nichts finden, wo ich direkt sagen würde: „was ein Hammer“.

Fazit: Das ein Mann, sich ganz alleine um die Instrumente inklusive dem Gesang kümmern kann ist mir oftmals schon im Grindcore-Bereich untergekommen. Doch im Thrash-Metal / Death-Metal Bereich ist dies etwas neues für mich. Es gibt vieles positives zu benennen, wie zum Beispiel, die Schlagzeugarbeit oder der allgemeine Sound. Was mir aber doch leider im großen und ganzen fehlt ist einfach ein Höhepunkt. Etwas was mich bei den Tracks total vom Hocker haut. Das ist wirklich sehr Schade, weil hieraus könnte echt einiges werden. Ansonsten meiner Meinung nach einfach mal trotzdem antesten, denn vielleicht finden andere Metalheads doch einen Höhepunkt für sich. Anspieltipps: Black Wind und Malestorm
Stefan S.
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