Trinity Site – Ex Inferis

 

“Durchweg genial“

Artist: Trinity Site

Herkunft: Franken, Deutschland

Album: Ex Inferis

Spiellänge: 26.30 Minuten

Genre: Melodic Death Metal

Release: 15.08.2012

Label: Eigenproduktion

Link: http://www.trinity-site.com/

Klingt wie: u.a. Mors Principium Est

Bandmitglieder:

Gesang – Max Ruck
Gitarre – Jochen Rau
Gitarre – Stefan Mahr
Bass – Sascha Born
Schlagzeug – Andreas Rau

Tracklist:

  1. Ex Inferis
  2. Shadow Aspect
  3. Rope of Sand
  4. Forlorn Hope
  5. Farherion
  6. Similar To Nothing

Trinity Site - Ex Inferis

Das ist mir doch direkt sympathisch: Eine Band, die wirklich mal Infos zur Verfügung stellt und zudem noch auf ihrer Facebook-Seite angibt, dass ihr Einfluss „Kosmische Strahlung“ sei. Auch wenn es sich bei Ex Inferis „nur“ um eine EP handelt, findet man direkt alles, was man braucht, um zu erfahren, mit wem man es hier zu tun hat. Das fränkische Quintett hat sich 2009 gegründet und sich 2010 direkt schon auf Songwriting, Aufnahmen, Promotion und Auftritte konzentriert. So konnte im August 2012 auch die mir nun vorliegende EP Ex Inferis veröffentlicht werden.

Und ganz ehrlich? Ich frage mich, wieso sich diese EP nicht schon eher jemand gekrallt hat. War es die Angst vor Neuem oder der Gedanke, dass es sich hier um eine eher unliebsame Musikrichtung handeln könnte? Ich weiß es nicht. Vermutlich war es die Faulheit, einfach mal bei Youtube zu suchen und in die Werke der Jungs reinzuhören. Tja, „pP“, wie man so schön sagt (= „persönliches Pech“). Jetzt habe ich hier nämlich die Ehre eine unheimlich geile EP zu bewerten. Meine positive Bewertung beginnt beim Albumcover, geht über die gute Klangqualität und die genialen Songs bis hin zu dem wirklich guten zur Verfügung gestellten Material.

So macht Melodic Death Metal Spaß! Schöne Melodien, starke Shouts, geniale sowie treibende Riffs der Saitenfraktion, starke Drums und viele abwechslungsreiche Momente – so z.B. der schöne Effekt im Stereo-Mix zu Beginn von Shadow Aspect, der vom Klavier begonnene Song Rope Of Sand, die fast schon Power Metal-artigen Gitarrenparts in Forlorn Hope und der Frauengesang bei Farherion.

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Fazit: Geschwärmt habe ich denke ich genug, so dass doch klar ist, dass ich für die EP Ex Inferis der fränkischen Band Trinity Site eine klare Kaufempfehlung ausspreche. Das Werk ist einfach gelungen und überzeugt alle Fans der härteren Gangarten, die auch den melodischen Aspekt genießen, restlos. Anspieltipps: Alles
Petra D.9.5
9.5
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