Paganizer – Into the Catacombs

“Nach gutem alten Hausrezept“

Artist: Paganizer

Album: Into the Catacombs

Spiellänge: 44:53 Minuten

Genre: (Old School) Death Metal, Thrash

Release: 28.10.2011

Label: Cyclone Empire

Link: http://www.myspace.com/paganizer

Klingt wie: Grave, Dismemberment, Entombed

Bandmitglieder:

Gesang / Gitarre – Rogga Johansson
Leadgitarre – Andreas Carlsson
Bass – Anders Brisheim
Schlagzeug – Jocke Ringdahl

Tracklist:

  1. Total Lovecraftin Armageddon
  2. Their Skin Suits Me
  3. Panzer Truck
  4. Vägråttor
  5. The Carrion Parlor
  6. Winter of Disembowelment
  7. Cadaver Earth
  8. Frontier Cthulhu
  9. Ragnarök
  10. At The Helm Of Naglfar
  11. A Bullet In The Head For The Undead
  12. The Paganizer
  13. Into The Catacombs

Was benötigt man alles, um Death Metal-Fans eine wahre Freude zu machen? Nun, man bediene sich nach dem Ur-Rezept des schwedischen Metalls der alten Schule á la Grave oder auch Entombed, mische es mit ein wenig Thrash, den man eher Kreator zuschreiben könnte. Desweiteren braucht man scharf gespielte Riffs und eingängige Melodien. Natürlich darf es an brachialem Doublebassgewitter bis hin zu infernalen Blastbeatparts nicht fehlen. Garniert wird das Ganze dann noch mit heftigen Growls und einem gut durchgemischten Sound. Das Konzept lässt man dann gut 45 Minuten auf sich wirken. Et voilà – das Werk ist vollendet.

So, oder so ähnlich lässt sich das Album Into the Catacombs am besten beschreiben. Nach gut zwei Jahren lassen die vier Schweden von Paganizer wieder von sich hören. Der Sound des mittlerweile achten Studioalbums der Band um Frontmann und Arbeitstier Rogga Johansson (Demiurg, Ribsbreader und The Grotesque) klingt im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Alben Carnage Junkie und Scandinavian Warmachine deutlich kräftiger und ebenso druckvoller. Schon alleine der Opener Total Lovekraft Armageddon bewegt zum Mitmachen, aber auch andere Boliden wie Panzer Truck, The Paganizer und das leicht vom Crust angehauchte Ragnarök lassen Genicke brechen!

Fazit: Musikalisch haben sich Paganizer nur geringfügig weiterentwickelt. So bleibt der Songablauf simpel. Das Album bietet mit hartem Drumgeballer und scharfen Riffs dafür jedoch eine gute dreiviertel Stunde "auf die Fresse" vom Feinsten - wie es sich auch gehört. Viele eingängige Melodien geben dem Silberling Wiedererkennungswert und auch mehrmaliges Hören verdirbt einem nicht den Spaß am Album. Lediglich an den eintönigen Growls kann man noch arbeiten, ansonsten ist das Album ein Ohrenschmaus für alle Fans des schwedischen Todesmetalls! Paganizer zeigen sich von ihrer besten Seite – diese Platte sollte daher in keiner guten Death Metal Sammlung fehlen. Anspieltipps: Panzer Truck, The Carrion Parlor, A Bullet in the Head for the Undead & Cadaver Earth
Mathias D.
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