”Party.San Open Air vom 08.08.2013 – 10.08.2013”

Bands: Alcest, Alchemyst, Anaal Nathrakh, Attic, Bleeding Red, Bombs of Hades, Carcass, Carpathian Forest, Coffins, Deathronation, Demonical, Denial Of God, Desaster, Deserted Fear, Destruction, Deströyer 666, Dr. Living Dead, Dying Fetus, Erazor, Farsot, Fragments Of Unbecoming, Grand Supreme Blood Court, Graveyard, Heaven Shall Burn, Helrunar, Hooded Menace, Hypocrisy, Impaled Nazarene, JIG-AI, Korpiklaani, Legion of the Damned, Magrudergrind, Obscura, Primordial, Procession, Purgatory, Skeletal Remains, Suffocation, Sulphur Aeon, Tsjuder, Unleashed, Venom, Vomitory, Wound

Location: Schlotheim, Flugplatz

Homepage: http://www.party-san.de

Datum: 08.08.2013 – 10.08.2013

Kosten: 62,50 €

Und auch in diesem Jahr findet das Party.San Open Air statt, das Festival mit dem meiner Meinung nach coolstem Namen und dem sogar objektiv gesehen am besten organisierten Zeltplatz. Zur Bühne ist es nie weit, obwohl ein paar tausend Zuschauer vor Ort verweilen dürften und im Gegensatz zu vielen anderen Festivals auch wirklich jede Band begutachten, die sie begutachten wollen, ohne Panik vor Überschneidungen haben zu müssen.

Denn der Fokus liegt vor allem auf der Mainstage: Dank eines ausgeklügelten logistischen Systems gehen die Umbauten rasend schnell, wodurch man zwischen den Bands maximal 15 Minuten Wartezeit hat, in der man rüber zur Zeltbühne laufen kann, in der unbekanntere Bands spielen. So überschneiden sich unbekanntere Bands mit der Hauptbühne nur marginal. Ein System, das meiner Meinung nach von anderen Festivals abgekupfert werden sollte.

Die Bandliste überzeugt mich dieses Jahr sogar noch mehr als im letzten: Endlich kann ich die Band sehen, die sich nach einem Amulett von Merlin benannt hat, Anaal Nathrakh. Besonders großartig dürften die Meister des Grindes, Carcass, werden und in gewohnter Punk Black Metal-Manier natürlich auch Carpathian Forest. Unverzichtbar für mich persönlich sind auch Dying Fetus, welche über eine Menge herausragender Lieder verfügen.

Eine Band, an der sich die Geister scheiden, ist Heaven Shall Burn, die eigentlich nicht in das Konzept der Veranstaltung passen und auch noch mit als Headliner gesetzt sind. Ich bin gespannt, wie viele Zuschauer die Band ziehen wird. Seit dem Extreme Fest ist alles möglich (siehe hier).

Hypocrisy kreiseln nun schon seit Jahren in meinem CD-Spieler, aber die Chance, sie live zu sehen, ergibt sich für mich erst jetzt. Ich bin gespannt, ob der Frontmann echt aussieht wie Johnny Depp… Vorstellen kann ich es mir nicht. Impaled Nazarene sind zurecht Kult und Pflicht, genau wie die Japanogrinder Jig-Ai, wenn auch auf eine andere Art.

Eine weitere Überraschung ist Procession, die mit ihrem aktuellen Album To Reap Heavens Appart ein Monster von einem Doom Metal-Album erschaffen haben. Der Vorgänger ist in jeder Hinsicht schlechter, weshalb ich auf viel neues Material hoffe. Außerdem seien noch Tsjuder und die Urväter des Black Metals, Venom, zu erwähnen.

Das sind jetzt nur die Bands, die für mich Pflichtkonsum sind; es gibt noch mindestens ein halbes Dutzend Bands, zu denen ich, dank der kurzen Laufwege, spontan hingehen werde. Vorausgesetzt, das Wetter ist wieder so genial wie im letzten Jahr.

Fazit: Eine gute Festivallocation mit einem guten Line-Up; was will man mehr? Seit dem letzten Jahr bin ich eh sehr angetan vom Party.San und freue mich, dass die Bandauswahl noch besser auf mich zugeschnitten ist als bei meinem ersten Besuch. Viel auszusetzen gibt es nicht, außer den bereits erwähnten streitbaren Headlinern. Für Fans der härteren Gangart ist das Party.San auf jeden Fall pflicht!

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