Skeletal Remains – Beyond The Flesh

“Play Fucking Death Metal!“

Artist: Skeletal Remains

Herkunft: Whittier, USA

Album: Beyond The Flesh

Spiellänge: 32:55 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 09.11.2012

Label: FDA Rekotz

Link: https://www.facebook.com/SkeletalRemainsDeathMetal

Klingt wie: Gorguts,, Asphyx und Death

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Chris Monroy
Gitarre – Adrian Obrego
Bass – Adrius Marquez
Schlagzeug – Christian Reyes

Tracklist:

  1. Extirpated Vitality
    [li]Desolate Isolation
  2. Reconstructive Surgery
  3. Carrion Death (Instrumental)
  4. Traumatic Existence
  5. Anthropophagy
  6. Homicidal Pulchritude
  7. Sub-Zero Termination

Skeletal Remains - Beyond The Flesh-cover

Chris Monroy, Leadgitarrist der amerikanischen Thrash Metal-Band Fueled By Fire, geht mit seiner im Mai 2011 gegründeten Death Metal-Kapelle Skeletal Remains seiner Leidenschaft nach, Old School Death Metal zu zelebrieren. Das Ergebnis ist ein Brei aus Gorguts,, Asphyx und Death, der im Allgemeinen viele vor allem nordamerikanische Death Metal-Wurzeln vereint. Ganz anders als bei Fueled By Fire schwingt Chris bei Skeletal Remains nicht nur wild einer der beiden Äxte, nein, er übernimmt auch das Microfon und röhrt à la Chuck Schuldiner oder Martin Van Drunen auf dem Debütalbum Beyond The Flesh ohne Kompromisse herum.

Etwas großartig Neues erwartet einen Death Metalhead, jedoch nicht! Harte Riffs, flinke Gitarrensoli, ein walzendes Schlachtschiff als Taktgeber und immer wieder gurgelnde Gesangsgeräusche aus Chris‘ Blutkehle. Dieses vielleicht nicht neue Zusammenspiel passt trotzdem wie die Faust auf’s Auge. Markerschütternde Stromgitarren-Musik prägt den Death Metal-Sound aus alter Schule. Stücke wie Desolate Isolation oder Sub Zero Termination gehen steil voran. Selbst das Instrumental Carrion Death geizt nicht an Power und Vielseitigkeit. Wie ein Schweizer Uhrwerk massieren sich die festen Schläge in die Nackenmuskeln der Headbanger – so wie sich sonst Asphyxs brachialer Sound in die Rezeptoren eingräbt. Der kontinuierliche Spaß am Schlachten lassen sich Skeleton Remains von der ersten bis zur letzten Sekunde nicht nehmen und reihen sich in die wunderschöne FDA Rekotz Death Metal-Familie ein, in die sie wie angegossen hineinpassen.

Fazit: Chris Monroy kann also nicht nur Thrash zocken, sondern spielt sich mit Skeletal Remains in die Herzen der alten Death Metal-Legion, die von keinem frischen, aber eisigen Wild willkommen geheißen wird. Ihr fragt euch, ob ihr euch die Platte kaufen sollt? Natürlich, aber bitte im LP-Format, sonst entgeht euch das Gorguts – Disincarnated-Cover und das wäre doch bitter! Anspieltipps: Desolate Isolation und Sub Zero Terrmination
Rene W.
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