Torture Throne – Thy Serpent’s Cult

”Blutige Stimmbänder!”

Autor: Maibaum

Artist: Torture Throne

Album: Thy Serpent’s Cult

Spiellänge: 20:51 Minuten

Genre: Old School Death Metal

Release: 01.09.2011

Label: Obscure Domain Production

Link: http://www.myspace.com/torturethrone

Klingt wie: Nasty Savage`s

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Guillaume Eloy
Gitarre – Xavier
Gitarre – Damien
Schlagzeug – Fabrice

Tracklist:

  1. Golgotha
  2. Thy Serpent´s Cult
  3. Conjuration Of Supreme Agony
  4. Torture Throne
  5. Christ’s Passion

 

Thy Serpent’s Cult von Torture Throne: als ich mir das Demo Tape anhörte und nach einer Headline suchte, fiel mir nur ein Vergleich ein: „Blutige Stimmbänder“. Da stellt sich mir die Frage: wie kann das Sprech-/Schreiorgan von Sänger Guillaume Eloy diese Peinigung aushalten?

Zu den Tracks: wenn man sich den ersten Track, Golgotha zu Gemüte führt, hat man das Gefühl, Luzifer persönlich würde einem die Pforten zur Hölle öffnen. Allerdings wird hier lediglich instrumental gearbeitet. Wenn man nun meint, dass die französische „New Wave“ Death Metal-Band nur mit Instumenten umgehen kann, täuscht man sich. Nachdem ich mir das Demotape angehört hatte, stand für mich fest, dass Torture Throne nur Ihren Screamer schonen wollten, denn ab Track zwei wird abgerockt!

Nichts für schwache Nerven diese Band: harte Gitarrensoli folgen auf Speeddrums mit einer Prise Satansgeschrei. Ein Beispiel für ein brutales Gitarrensolo findet ihr im Track Thy Serpent´s Cult, bei Minute 2:48; hier stellen sich einem die Nackenhaare hoch. Auch wenn das hier nicht mein Lieblingsgenre ist, bin ich überzeugt von dieser Arbeit. Torture Throne ist nicht besonders alt, sie wurden erst 2009 gegründet, aber viele ältere Bands können sich was von ihrem Mix aus Rhythmus, Speed und Stimme abschneiden.

 

Fazit: „Sind sie zu Laut, bist du zu schwach!“ Das gekonnte Zusammenspiel der einzelnen Elemente in diesem Album ist ohne Frage das Erzeugnis schweißtreibender Arbeit. Die Basics erinnern leicht an Schwedischen oder Finnischen Death-Metal. Die Jungs haben vielleicht nicht gerade das Rad neu erfunden, doch alles im allem ist das ein stimmig umgesetztes Konzept. Anspieltipps: Thy Serpent´s Cult
Lennart L.
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