Wacken Open Air 2015 (Vorbericht)

“Wackööön…!“

Festivalname: Wacken Open Air 2015

Bands:
Alkbottle, Amorphis, Anaal Nathrakh, Ancient Bards, Angra, Annihilator, Answer, Architects of Chaoz, Armored Saint, asrock, At The Gates, Avatar, Baltic Sea Child, Bembers, Beyond the Black, Biohazard, Blaas of Glory, Black Label Society, Black Spider, Blechblosn, Blood Red Throne, Bloodbath, Breakdown Of Sanity, Butcher Babies, Cannibal Corpse, Combichrist, Cradle Of Filth, Crossplane, Cryptopsy, Danko Jones, Dark Tranquillity, Deadiron, Death Angel, Dream Theater, Ensiferum, Epica, Eric Fish, Exhumer, Falconer, Fat King Konrad, Feuerschwanz, Godsized, Grail Knights, Haudegen, Ill Nino, In Extremo, In Flames, John Diva & The Rockets Of Love, Judas Priest, Kataklysm, Khold, Knasterbart, Kommando, Kvelertak, Kärbholz, Lord Of The Lost, M.O.D., Mambo Kurt, Mantar, Morgoth, Mr. Hurley, Mushroomhead, My Dying Pride, New Model Army, Noctiferia, Nuclear Assault, Obituary, Oomph!, Opeth, Pampatut, Powerwolf, Queensryche, Rob Zombie, Rock meets Classic, Running Wild, Sabaton, Samael, Santiano, Savatage, Sepultura, Shining, Skil Tron, Skindred, Steve n Seagulls, Stoneman, Stratovarius, Subway To Sally, The Bosshoss, The Gentle Storm, The Quireboys, Thyrfing, Trans-Siberian Orchestra, Truck Fighters, U.D.O., Uli Jon Roth, Waltari, Within Temptation, WOA Firefighters, Zodiac, UVM

Ort:
Wacken, Schleswig-Holstein

Datum: 30.07.2015 – 01.08.2015

Kosten:
160,00 € VK zzgl. Gebüren

Besucher: ca. 80.000 Besucher / ausverkauft

Genres: Heavy Metal, Thrash Metal, Death Metal, Metalcore, Black Metal und mehr

Veranstalter: ICS Festival Service GmbH

Link: http://www.wacken.com

Wacken Open Air 2015 - Poster

Wacken, Wacken und nochmals Wacken. Seit einigen Jahren gehört das Festival im Norden Deutschlands nicht nur zu den größten Festivals der Welt. sondern auch zum klaren Pilgerort für Metalheads aus aller Welt. Denn wenn auf dem heiligen Acker gespielt wird, dann hat man als Metalfan mindestens einmal im Leben den Ruf zu folgen. Ich selbst bin dieses Jahr wohl das neunte Mal in Folge beim weltgrößten Metal-Festival im beschaulichen Schenefeld in Schleswig-Holstein.

Dieses Jahr sind nicht nur wieder alle Tickets in Windeseile ausverkauft gewesen, sondern man hatte während des Festivals 2014 bereits sechzehn der mehr als einhundert Bands bekanntgegeben. So bekommt man dieses Jahr (zusammen mit mindestens 79.999 anderen Zuschauern) nicht nur Rob Zombie, Judas Priest, Savatage und Running Wild in der Night to Remember geboten, sondern auch die Größen der Metalgenres. Wer also mit den Namen Sabaton, In Flames, In Extremo, Trans-Siberian Orchestra, Amorphis, Powerwolf, Cannibla Corpse, Black Label Society, Sepultura, Kataklysm, Ensiferum und Co. nichts anfangen kann, der ist natürlich trotzdem auf dem Acker, denn von Jahr zu Jahr entwickelt parallel zum Kult-Faktor auch eine Art Eventtourismus. Das ist zwar super für den Veranstalter, jedoch schlecht für die, die wirklich wegen der Musik vor Ort sind.

Doch wenn man im Gegensatz das Rock Am Ring und Rock Im Park Zwillingsfestival betrachtet, so ist das W:O:A noch irgendwie Kult und true. Hier darf man wirklich nur spielen, wenn man mit den eigenen Händen Saiten oder Felle bearbeiten kann und wenn man mit guter Laune und ordentlich trainierter Leber vor Ort mitmischt, ist es trotz der vielen „Nichtmetaller“ noch immer das sicherste und coolste Festival, das ich persönlich kenne. Sicher gibt es immer wieder ein paar Ausreißer, doch das gehört einfach dazu, worüber sollte man sich denn sonst aufregen, wenn das Lineup sonst wieder total „oer the top“ ist.

So steht man gern in der Sonne / im Regen vor der Bühne und lässt sich vom ordentlichsten Klang der Festivalgeschichte beschallen. Also ich freue mich, auch dieses Jahr wieder vor Ort sein zu dürfen – seid ihr auch dabei?

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