Warkings – Revenge

Walhallas vier Könige auf Rachefeldzug

Artist: Warkings

Herkunft: Norwegen

Album: Revenge

Spiellänge: 40:41 Minuten

Genre: Heavy Metal, Power Metal

Release: 31.07.2020

Label: Napalm Records

Link: http://www.warkings.rock

Bandmitglieder:

Gesang – The Tribune
Gitarre – The Crusader
Bassgitarre – The Viking
Schlagzeug – The Spartan

Tracklist:

  1. Freedom
  2. Maximus
  3. Warriors
  4. Fight In The Shade
  5. Odin’s Sons (featuring Queen Of The Damned)
  6. Banners High
  7. Mirror, Mirror
  8. Azrael
  9. Battle Of Marathon
  10. Warking

Zwei Jahre sind seit der Wiedergeburt der Warkings vergangen. Jetzt legen die Warkings nach und sinnen in ihrem zweiten Album auf Rache. Das Label findet dazu geradewegs epische, einführende Worte: „Walhallas vier Könige – ein römischer Tribun, ein wilder Wikinger, ein kriegerischer Spartaner und ein edler Kreuzritter – entkamen dem Reich der Finsternis und stahlen sich von dem Herrscher der Unterwelt ihre Seelen zurück. In blutrünstiger Manie suchen die Dämonen Rache an den Warkings, doch Odins’ Legaten sind mehr als bereit, die Anhänger der Düsternis mit ihren bedingungslos mitreißenden Hymnen zu besiegen.“

Was sind das nun also für Hymnen, mit denen die Warkings ihre Warriors mitreißen wollen? Revenge heißt das neue Power Metal Werk der Norweger. Zehn Titel bringen gut vierzig Minuten Spielzeit auf die Scheibe. Los geht es mit Freedom, in dem auf den schottischen Unabhängigkeitskrieg im Jahre 1314 Bezug genommen wird. Der zweite Titel, Maximus, ist bereits als Single und in Form eines Lyric Videos veröffentlicht. Auch Warriors legt ein gutes Tempo vor. Griffige Riffs, donnernde War Drums und Refrains zum Mitgrölen zeichnen nicht nur diesen Titel aus. ‚Schlachte den Feind‘ heißt es in Fight In The Shade, in dem die Warkings an die Varusschlacht im Teutoburger Wald erinnern. Odin’s Sons wartet mit einem aufregenden Duett auf. Das Growling der Queen Of The Damned erweitert dabei das Repertoire der Warkings und geht mächtig unter die Haut. Etwas ruhiger geht es in Banners High zu, der sich an den Kriegsgott Mars wendet. Nach einem weiteren Midtempo Song, Mirror Mirror, zieht das Tempo in Azrael wieder an. Inhaltlich könnten ähnliche Lyrics wohl auch bei Genregrößen wie Sabaton oder Hammerfall anzutreffen sein. Es folgt Battle Of Marathon und im Finale heißt es dann, I am a Warking. Das gut gestaltete Cover spiegelt die inhaltliche Ausrichtung perfekt wider und auch die spannungsgeladene Atmosphäre ist ein Spiegelbild des kraftvollen, dynamischen und energiegeladenen Albums.

Warkings – Revenge
Fazit
Die Warkings präsentieren ein gut umgesetztes Albumkonzept. Der Sound ist hervorragend und ihre Warriors bekommen reichlich Refrains zum Mitsingen. Die Lyrics könnten allerdings so auch bei anderen Bands des Genres zu finden sein. Auch ein markantes Alleinstellungsmerkmal ist neben der, ohne Frage ausgefallenen Bühnengarderobe der vier Protagonisten, nur schwer auszumachen. Trotzdem, das Album versprüht jede Menge positive Energie, bietet reichlich Potenzial zum Headbangen und macht einfach Laune beim Hören.

Anspieltipps: Maximus, Odin's Sons und Azrael
Lars T.
8.5
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