Atomwinter – Atomic Death Metal

“Panzerfahr’n!“

Artist: Atomwinter

Herkunft: Göttingen

Album: Atomic Death

Spiellänge: 37:50 Minuten

Genre: Old School Death Metal

Release: 15.02.2013

Label: Black Skull Rec.

Link: http://www.facebook.com/Atomwinter

Bandmitglieder:

Gesang – Christopher L.
Gitarre – Benni G.
Gitarre – Norbert S.
Bass – Martin S.
Schlagzeug – Patrick W.

Tracklist:

  1. Sentinels of Doom and Horror
  2. Ghouls of the Pit
  3. Entering the Gates
  4. In Rememberance of Death
  5. The Crypt is Calling
  6. Howling Winds of Sorrow
  7. Hordes of Devastation
  8. Desecration of Dead Bodies
  9. Necrotic Way of Life

Atomwinter - Atomic Death

Nach ihrer ersten EP im Gründungsjahr 2010 (selbstbenannt Atomwinter) und bundesweiten Gigs satteln Atomwinter nach zweijähriger „Ruhepause“ wieder einmal ihren Panzer, um die Death Metal-Szene erneuert zum Beben zu bringen. Dieses Mal in Form eines ersten Full Length-Albums namens Atomic Death – ein richtiges Old School Death Metal-Brett, wie man nach erstem Hören festellen kann.

Atomwinter kommen, im Vergleich zu der Vielzahl an neuen Bands in der Szene, ohne technische Schnörkeleien und nervenden, übertrieben häufig eingesetzte Highspeed Blastbeat-Salven aus – sie bedienen sich stattdessen am Blei der alten Schule im Mid-Tempo wie man ihn von Genrekollegen wie zum Beispiel Asphyxx, Bolt Thrower oder auch Morbid Angel zu hören bekommt.

Nach einem Intro, welches vermuten lässt, man befinde sich in einem post-humanem, zombifizierten Zeitalter, beginnt die groovende Dampfwalze in Form von schnörkellosen, rauen dunklen Riffs und abyssalen, todbringenden Growls loszurollen und mit rhythmischem Drumspiel alles niederzuprügeln, was bei nicht bei Drei auf den Bäumen ist.

Technisch können sie nahtlos mit Bandkollegen der alten Schule mithalten – die rotzig gespielten Riffs sind eingängig, sowohl vom Tempo als auch von der Technik her variabel und bleiben im Ohr. Drumsalven bringen Härte und Rhythmus in die Songs, Christophers Growls verleihen den Stücken zudem einen dreckigen, nackenbrechenden Touch – alles an den richtigen Stellen eingefügt, gibt dem Album einen dunklen, todbringenden Wiedererkennungswert – passend zum Coverartwork, auf dem eine halbskelletierte, bis unter die Zähne bewaffnete Amazone (Tankwitch), lasziv auf einem Panzer sitzt und ihre „scharfen Waffen“ präsentiert.

Fazit: Leute, schnallt euch an oder haltet euch gegebenenfalls an etwas fest, was nicht bei Windstärke 7 weggerissen wird, denn hier geht es rau zur Sache! Kompromisslos kommt hier Metal aus den Boxen geprescht, der alles plattgewälzt, was nicht niet- und nagelfest ist. Anspieltipps: Entering the Gates, Howling Winds of Sorrow und Hordes of Devastation
Mathias D.
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