Blackened Breed – Demo

„Melodischer Hardcore verpackt in einer Drei-Song-Demo“

Artist: Blackened Breed

Album: Demo

Spiellänge: 12:07 Minuten

Genre: Hardcore / Metal

Release: 09.06.2011

Label: Eigenproduktion

Produziert in: Soundlodge Studio von Jörg Uken

Link: http://www.myspace.com/blackenedbreed

Klingt wie: Pro Pain

Band Mitglieder:

Straho – Bass
Marc – Gesang
Frank – Gitarre
Jann – Gitarre
Thorsten – Schlagzeug

Tracklist:

  1. Only Lies
  2. Distance
  3. By Remote Control

Der erste Schritt für die Hardcore Band Blackened Breed ist geschafft. Am 09.06.2011 stellte die Band aus Leer ihre erste Demo vor, die drei Songs und eine Spielzeit von zwölf Minuten beinhaltet. Ein Mix aus Hardcore, Metal und einfach stampfenden Riffs werden den Songs untergemischt. Dies klingt brutal und verleiht der Band ein Format, was vielen Bands in der Szene verloren gegangen ist.

Der erste Song dieser Demo hört auf den Namen Only Lies, der mit bekannten Hardcore Riffs und selbst kreierten Klängen zum Angriff bläst. Der Gesang von Marc wirkt sehr gedrungen und ein wenig dumpf, was wohl so gewollt ist. Für die Demo besuchten die Ostfriesen das Soundlodge Studio von Jörg Uken, der unter anderem schon God Dethroned produziert hat. Der Sound wurde wieder perfekt abgemischt und kann die musikalischen Highlights noch einmal zusätzlich unterstreichen. Blackened Breed als reine Hardcore Band darzustellen, ist nicht ganz korrekt – sie vereinen diverse Metal-Einflüsse in ihrer Musik und sind die meiste Zeit sehr melodisch unterwegs. Auch Thrash Metal-Anlehnungen kommen nicht zu kurz und sind am besten bei By Remote Control, dem letzten Stück der Demo, zu beobachten.

Fazit: Nach einer so kurzen Demo ist es wirklich schwer ein vernünftiges Fazit zu ziehen. Erst einmal ist es Blackened Breed hoch anzurechnen, dass sie trotz der geringen Spielzeit mit ihrer Demo in ein professionelles Studio gegangen sind, um vernünftige Aufnahmen zu produzieren! Davon können sich diverse Bands eine Scheibe abschneiden. An dem Sound gibt es nichts zu meckern, dafür sind natürlich noch kleine Defizite im Gesang und im Sound zu erkennen, die die Songs noch interessanter machen würden. Für den Anfang eine gute Leistung. Vor allem, weil nicht nur der Prügel Hardcore rausgeholt, sondern auch mit Sinn und Verstand an den Songs gearbeitet wurde. Anspieltipps: Distance
Rene W.
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Podcast
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