Cellar Darling: veröffentlichen neuen Song „Dance“

Tanz des Todes

Mit Dance präsentieren Cellar Darling einen Song, der die Todesthematik ihres 2019 erschienenen Konzeptalbums The Spell aufgreift, diese aber gleichzeitig weiterführt ins Hier und Jetzt: ein „Sich zu Tode tanzen“, eine Endzeitvision.

Das Schweizer Heavy-Progressive-Rock-Trio nimmt den Zuhörer in diesem epischen 11-minütigen Track mit auf eine dem Bandnamen gerecht werdende dunkle musikalische Reise, in der sie mystische Folk-Elemente mit schweren Riffs und komplexen Strukturen kombinieren. Für die ganz besondere Farbe sorgt auch diesmal wieder die für Cellar Darling typische, höchst ungewöhnliche Instrumentierung, die auch Drehleier, Querflöte und Klavier mit einschliesst. Inspiriert von der Tanzpest von 1518, erzählen die Texte hier erstmals nicht von einer ausschliesslich fiktiven Welt, sondern stellen eine Auseinandersetzung sowohl mit unserer Geschichte als auch mit aktuellen Problematiken dar. Cellar Darling gehen damit weiter in eine neue Richtung und setzen so ihren radikalen Weg fort, den sie seit ihrem Abschied von Eluveitie in 2016 eingeschlagen haben.

Dance ist seit dem 8. Januar digital erhältlich und wird in Kürze auch physisch in einer streng limitierten, reinen Vinyl-Picture-Disc-Veröffentlichung direkt von der Band erhältlich sein.

Hört Dance hier: 


Die Band kommentiert:
„Liebe Menschen,
Das ist es nun. Das ist der Grund, weshalb es in letzter Zeit so still um uns war. Das ist Dance.
Wir haben noch nie so viel Arbeit in einen einzigen Song gesteckt. Und obwohl wir eigentlich der Meinung sind, dass unsere Musik immer für sich selbst sprechen sollte, möchten wir hier gerne ein paar Eindrücke über die Reise, auf die uns dieser Song geführt hat, mit Euch teilen.

Kapitel I – VERGANGENHEIT:
Wie Ihr vielleicht schon erraten habt, entstand Dance während den Sessions zu unserem Konzeptalbum The Spell. Der Song sollte ein weiteres Kapitel der Geschichte über das Mädchen sein, das sich in den Tod verliebt. Der Song hat es zwar letztendlich nicht auf das Album geschafft, wollte uns jedoch auch nicht ganz in Ruhe lassen und so beschlossen wir vor etwa einem Jahr, ihn wieder hervorzuholen und ihm eine neue Chance zu geben.

Kapitel II – GEGENWART:
So erfüllend und spannend die intensive Arbeit am Konzept von The Spell auch war – von der kompositorischen Untermalung einer Geschichte bis hin zur Umsetzung als Kurzgeschichte -, als es fertig war, hatten wir wirklich damit abgeschlossen. Anna war bereit, die Geschichte neu zu denken und schrieb alle Texte und den größten Teil der Musik um. Inspiration waren ihr diesmal einerseits die Tanzplage von 1518 – eine unglaublich faszinierende Geschichte – und andererseits die Auseinandersetzung mit unserer heutigen Welt. Die Frage, ob es sich nicht manchmal so anfühlt, als ob wir dabei wären, uns zu Tode zu tanzen?

Kapitel III – ZUKUNFT:
Dieser Song, den wir heute vorerst einmal nur als das, was er ist, also ohne Video mit einer Flut von Bildern, mit Euch teilen, ist nur der erste Teil dieses umfangreichen Projekts. Ein Kollektiv von genialen Künstler*innen hat Dance visuell interpretiert und in ihre eigene Welt von Bildern umgesetzt. Das Ergebnis darf schon bald mit Spannung erwartet werden!”

Dance wurde von Tommy Vetterli & Anna Murphy im Schweizer New Sound Studio produziert, aufgenommen & gemischt und von Gavin Lurssen gemastert. Das Artwork wurde von Thomas Ott kreiert.

Quelle: Nuclear Blast Records

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