Desecrator – Live Til Death

“Noch ohne Durchschlagskraft!“

Artist: Desecrator

Herkunft: Melbourne, Australien

Album: Live Til Death

Spiellänge: 41:35 Minuten

Genre: Thrash Metal, Heavy Metal

Release: 2012

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/DESECRATORAUS/info

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Riley Strong
Gitarre – Scottie Anning
Bassgitarre – Paulie Tipping
Schlagzeug – Jared Roberts

Tracklist:

1. Til Death
2. 1800 Volts
3. Bred, Fred, Then Dead
4. Little Jimmy Black
5. Slaughtered In Masses
6. Serpents Return
7. Rotten Christ
8. Destroying God´s Work

Desecrator-Live Til Death
Nach dem Review von Down To Hell von Desecrator flatterte vor ein paar Tagen Live Til Death der Australier ein. Mit dem Glauben, dass es sich um den Nachfolger von Down To Hell handelt wird das Langeisen in den Player gelegt. Schnell wird klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Die Punkte, die bei Down To Hell noch gereift wirken, sind auf diesem Werk wie weggeblasen, nach einem genaueren Blick ist auch klar warum. Live Til Death ist nicht gerade erst erschienen, sondern zieht seit 2012 seine Kreise. Das erklärt natürlich, warum die Scheibe viel  schwächer als Down To Hell auf der Brust ist.

Lockere Riffs verlieren sich zwischen Härte und Leidenschaft. Der Gesang ist viel viel schwächer und man kann im Nachhinein sagen, dass Down To Hell eine klare Verbesserung ist. Til Death wirkt hölzern, viel Bewegung befindet sich im Thrash Metal mit eingehauchtem Heavy Metal nicht. Zudem wirkt die ganze Produktion sehr roh, das Schlagzeug klingt blechern und die Instrumente versorgen die Stücke mit ordentlich Bass. Für meinen Geschmack zuviel, auf der anderen Seite ist es schön mit anzusehen, dass sich Desecrator wirklich weiterentwickelt haben. Beim Review des Down To Hell – Album habe ich schon geschrieben, dass ich auf den nächsten Longplayer heiß bin. Wen man jetzt sieht, wie schwach der Vorgänger gestrickt ist, darf man bei weiterer Steigerung mit was Großem rechnen.

 

 

 

Fazit: Bei Live Til Death geht alles schief, was bei Down To Hell gut gemacht wurde. Wenn die Australier diese Platte im Jahre 2014 auf den Markt geschickt hätten, würde sie wohl in diesem Augenblick in den Mülleimer wandern. Mit der Kenntnis, dass sie jedoch der Vorgänger ist, darf sie sich als interessantes Beispiel in das CD-Regal reihen.

Anspieltipps: 1800 Volts und Destroying Gods Work
5.8
5.8
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